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Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich die Razejungen in ihrem Wingert, um verschiedenste Pflegemaßnahmen durchzuführen.


29.09.2018 - Erfolgreiche Traubenlese - tolle Stimmung im Wingert

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Der Razejungewingert in der Würzlay

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden begrüßt die Lesehelfer.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Matthias Etges übernahm auch dieses Jahr das anstrengende Tragen der Raz.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Jung und Alt gemeinsam bei der Arbeit.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die Lehmener Weinkönigin Nina I. und ihre Prinzessin Katharina.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Matthias Etges, der flinke Raz-Träger

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Eine gute Ernte

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Eine gute Ernte

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Prost! Zum Wohl!

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Manchen macht der Riesling nach der schweren Arbeit müde.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

Über 40 Teilnehmer fanden sich im Razejungewingert der Lehmener Würzlay ein, um am 29. September die Trauben zu ernten. Razejunge, Schüler der Grundschule Lehmen mit ihrem Schulleiter, ehemalige Lehrer des Beethovengymnasiums aus Bonn und natürlich die Lehmener Weinmajestäten Weinkönigin Nina I. und ihre Prinzessin Katharina.

Zuerst wurde zusammen mit dem ehemaligen Lehrerkollegium des Bonner Beethovengymnasiums die Traubenernte im Schulwingert des Gymnasiums eingebracht. Danach ging es im Razejungewingert weiter. Es machte Spaß zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lehmen sich in der Lesetruppe engagierten.

Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure und zeigten ihnen auch, welche Trauben nicht gelesen werden sollten bzw. welche Beere zu entfernen waren. Sie waren mit großem Elan bei der Sache. Sie wussten noch genau welche Stöcke sie zusammen mit den Razejunge im Frühjahr geschnitten hatten und freuten sich nun die Ernte einzubringen.

"Erfreulich war die rege Teilnahme der Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schulleiter Marco Britz der St. Georg Grundschule Lehmen mit der wir seit vielen Jahren eine aktive Kooperation pflegen" führte der 2. Vorsitzende Dieter Möhring aus. Die Ernte ging zügig von der Hand und die Stimmung der Erntehelfer war prächtig. Dazu trug natürlich auch das sonnige Herbstwetter bei.

Matthias Etges, der sich bereits in den letzten Jahren als Träger auszeichnete, übernahm auch dieses Mal die anstrengende Tätigkeit mit Bravour. Da die Rebstöcke in diesem Jahr einen ungewöhnlich guten Behang hatten, waren die Lesebütten der Erntehelfer schnell gefüllt und ein flinker Träger gefragt.

Die Ernte war qualitativ und mengenmäßig sehr zufriedenstellend. "Das Lesegut war durchweg in gutem Zustand. Die vielen Stunden im Wingert im Laufe des Jahres mit einer umsichtigen Laubarbeit haben sich gelohnt und die erzielten Öchslegrade waren ungewöhnlich hoch", bemerkte Razejung Willi Unschuld.Die Razejunge waren auch dankbar für die gute Unterstützung von Winzer Uwe Weber bei den Spritzarbeiten im Laufe des Jahres und der fachlichen Beratung von Philipp Dötsch bei den durchzuführenden Weinbergarbeiten.

Nach erfolgreicher Lese servierte Oberrazejung Ralf Menden einen deftigen Imbiss. Während die Kinder sich am Traubensaft erfreuten, verkosteten die Erwachsenen noch den ein und anderen leckeren Rieslingtropfen. Eine gelungene Traubenlese der Lehmer Razejunge, die sich bereits auf weitere Aktivitäten rund um den Wein und den traditionellen Weinbau an der Terrassenmosel vorbereiten.


01.08.2018 - Ein besonderer Arbeitstag - Hermann Müller zu Besuch im Razejungewingert

Hermann Müller im Razejungewingert
Hermann Müller im Razejungewingert

Der Arbeitstag im Razejungewingert am 01. August war ein besonderer Tag für die Lehmer Razejunge. Hermann Müller, der älteste Razejung mit 91 Jahren, stattete seinen Kollegen einen überraschenden Besuch in der Lehmener Würzlay ab. Hermann Müller wohnt z.Z. im Seniorenheim in Winningen. Der Vorstand der Razejunge arrangierte einen Besuch für Hermann. Es war für ihn eine große Überraschung, als er im "Haus im Rebenhang" abgeholt wurde.

Alle hatten dichtgehalten und gegenüber ihm nichts verlauten lassen, damit es auch tatsächlich ein gelungenes Erlebnis wurde.

Hermann Müller konnte so nach langer Zeit wieder den Razejungewingert besuchen. Sein Herz hängt doch so an diesem Weinberg. Bei den Besuchen im Seniorenheim dreht sich bei den Gesprächen für ihn fast alles um diese schöne Fleckchen Erde. Er zeigte sich sichtlich beeindruckt wie sich die Weinberganlage entwickelt hat. Er war überwältigt beim Anblick des Traubenbehangs. So zahlreiche und gut ausgebildete Trauben wie in diesem Jahr hatte er noch nicht gesehen. Ebenso war er angetan vom guten Zustand der kompletten Anlage. Die Keimzelle des Razejungewingerts in der Lehmener Würzlay ist die Parzelle von Hermann.

Willi Unschuld und Gerd Ackermann begutachteten mit ihm eingehend die Reben. Razejung Dieter Möhring zeigte Hermann Müller den gut entwickelten Kräutergarten und den Weinberg-Erlebnispfad mit dem beliebten Rastplatz. Es fanden rege Gespräche mit den anwesenden Razejunge statt, die sich bei der Arbeit ausreichend Zeit nahmen, um sich mit ihrem ältesten Vereinsmitglied auszutauschen. Natürlich wurde auch mit einem kühlen Gläschen Riesling angestoßen. Es war für alle ein gelungener Nachmittag im Razejungeweinberg und ein beeindruckendes Treffen.


02.07.2018 - Blütenmeer im Razejungewingert - Lavendelblüte in der Lehmener Würzlay

Lavendelblüte im Razejungewingert

Im Razejungewingert in der Lehmener Würzlay hat die Lavendelblüte ihren Höhepunkt erreicht. Die einzelnen Terrassen leuchten in kräftigem Violett. Die hochsommerlichen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass die Blüte dieses Jahr ungefähr drei Wochen früher stattfand wie in den Vorjahren. Die Bienen sind bei Sonnenschein rege tätig und sorgen dafür dass es wieder leckeren Lavendelhonig gibt. Zahlreiche Schmetterlinge und unzählige Hummeln werden durch das große Blütenangebot angelockt.

Viele Besucher erfreuen sich an der Blütenpracht, machen Rast im Würzlaygarten und beobachten die Vielzahl der Insekten. Schmetterlinge wie Moselapollo, Segelfalter, Schwalbenschwanz, Perlmuttfalter sowie Großer und Kleiner Fuchs gehören zu beliebten Fotomotiven.

Schwalbenschwanz

Besuchergruppen aus dem Seniorenheim aus Münstermaifeld kamen in den letzten Wochen zu Nachmittagausflügen in den Razejungewingert. Sie bestaunten die Blütenpracht der Lavendelpflanzungen und erfreuten sich an der Vielzahl der wärmeliebenden Gewürzkräuter.

Auch der "Freundeskreis Lavendellabyrinth" aus Kastellaun im Hunsrück machte in der letzen Woche einen Ausflug in die Lehmener Würzlay und ließ sich bei einem geführten Rundgang die Anlage im Razejungewingert erklären.

Die jungen Feigenbäumen und die wärmeliebenden Kräuterpflanzen im Schulkräutergarten haben sich weiter prächtig entwickelt. Die lang anhaltende Trockenheit macht jedoch einigen Blühpflanzen bereits zu schaffen. Die Klimaveränderung mit höheren Durchschnittstemperaturen macht sich inzwischen deutlich bemerkbar.


04.04.2018 - Frühling im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenhyazinthe

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Bienenstock im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Blüte eines Weinbergpfirsichbaums im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Blühender Weinbergpfirsichbaum im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Lolly und Lilly vereint am Rastplatz im Razejungewingert

Endlich ist der Frühling in den Razejungewingert eingekehrt. Im Würzlaygarten blühen der Rosmarin, die gelben Weinbergtulpen und die Traubenhyazinthen.

Eine Vielzahl von Gewürzkräutern zeigen bereits neue Triebe. An den Pfirsichbäumen sind die rosa Blütenknospen aufgesprungen.

Die Razejunge haben die Kräuterbeete auf Vordermann gebracht. Die Reben wurden geschnitten und gegürtet. Alte Weinbergpfähle wurden zum Teil erneuert. Der Bienenstock wurde bereits auf der ersten Kuhr positioniert und die emsigen Honigbienen haben direkt ihre Arbeit aufgenommen. Der Rastplatz ist hergerichtet und lädt zum Verweilen ein.

Eine freudige Nachricht für alle Besucher des Razejungewingerts - Lolly ist wieder gut erholt aus seiner Kur zurückgekehrt. Viele, ob jung oder alt, nahmen in den letzten Wochen regen Anteil am Schicksal des Maskottchen des Razejungewingerts.

Der lustige Teddy sitzt nun vertraut zusammen mit seiner Freundin Lilly auf dem Fasstisch des Rastplatzes. Beide erfreuen die Besucher und genießen mit ihnen zusammen die warmen Frühlingstage in der Lehmener Würzlay.


31.03.2018 - Lolly hat einen Kurschatten - seine neue Freundin heißt Lilly

Lilly

Lolly, der kleine Teddy des Razejungewingerts wurde vor Wochen von Unbekannten stark in Mitleidenschaft gezogen. Zur Pflege und Erholung musste er einen Kuraufenthalt in Anspruch nehmen.

LillyViele Freunde und Besucher des Razejungewingerts haben seine Abwesenheit mit Bedauern und Sorge verfolgt. Es war schon erstaunlich, wie viele, ob Jung oder Alt, sich für den lustigen Teddy interessierten. Er wird zur Zeit von der Fachfrau für innere und äußere Teddybärenleiden, Frau Rita Schmidt, gehegt und gepflegt. Sein Kuraufenthalt bekommt ihm ausgesprochen gut. Lolly hat sich einen Kurschatten angelacht.

Die kesse Schöne heißt Lilly. Sie sitzt seit gut zwei Wochen auf dem angestammten Platz ihres Freundes. Sie ist eine ausgesprochene Teddybärenschönheit, dunkelbraune Augen, schlank und hat mittelbraunes, gepflegtes Fell.

Ihr Outfit ist beachtenswert, türkisenes Strickkleid, gemustertes Kopftuch, peppige Halskette, cooles Armband und ein leuchtend rotes Halstuch mit Teddyemblem. Aus inoffiziellen Quellen ging hervor, dass Lilly aus Kattenes stammt.

Die Razejunge freuen sich über diese nachbarschaftliche Geste. Bald werden beide Teddys zusammen auf dem Fasstisch im Razejungewingert sitzen. Dann feiern sie gemeinsam Ostern und erfreuen die Besucher des Rastplatzes im Razejungewingert. Die Lehmer Razejunge hoffen, dass beide dann zusammen unbeschadet die schöne Aussicht auf die Mosel genießen können.


13.03.2018 - Wo ist Lolly.........???

woistlollyLolly, der kleine lustige Teddy, das Maskottchen des Razejungewingerts, ist seit einigen Wochen nicht mehr auf seinem angestammten Platz. Rowdies haben Lolly aus der Halterung am Fasstisch, seinem angestammten Sitzplatz, gerissen, seine Brille zerbrochen, die handgefertigte Kleidung und die runden Füße stark beschädigt und ihn ins Gelände geworfen.

Nicht nur die Grundschulkinder, die ihm seinen Namen gaben, auch zahlreiche Wanderer und die regelmäßigen Besucher des Razejungewingert fragten die Mitglieder der Lehmer Razejunge: "Wo ist denn euer Teddy geblieben?" Lolly gehört zum Razejungewingert wie der historische Glockenturm zu Lehmen. Er spielt in einer heiteren Kurzgeschichte, verfasst von Razejung und Kinderbuchautor Stefan Gemmel, die Hauptrolle und ist somit eine interessante Figur der Kinder- und Jugendliteratur geworden. Den lustigen kleinen Kerl mit seinem rot/weiß kariertem Hemd, seinem Strickumhang, der warmen Wollmütze im Winter und mit seiner coolen Sonnenbrille haben erstaunlich viele ins Herz geschlossen, wie die vielen Nachfragen zeigen.

Nun befindet sich Lolly in Kur. Er erholt sich von der rüden Attacke und wird z.Z. von Rita Schmidt gesundgepflegt. Die zerfledderten Füße werden gestrafft und vernäht, das in Mitleidenschaft gezogenen Outfit wird ausgebessert bzw. erneuert. Ab Ostern soll Lolly wieder auf seinem Stammplatz sitzen. Die Razejunge hoffen, dass der kleine Teddy dann wieder ungestört und in Ruhe von seinem Aussichtspunkt auf die Mosel blicken und die zahlreichen Besucher am Razejungerastplatz begrüßen und erfreuen kann.


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    Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens

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    50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt.

03.06.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Juni mal an einem Samstag statt, am 03.06. Ein anspruchsvoller Einsatz für alle teilnehmenden Akteure.

50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt. Es galt Pflanzlöcher auszuheben, die jungen Reben zu setzen, an Rankhilfen zu befestigen, Wildverbissschutz anzubringen und die jungen Setzlinge ausreichend zu wässern. Ein anderer Teil der Mannschaft führte die letzten Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens aus und bauten anschließend das verwendete Baugerüst wieder ab.

Die Razejungen hatten mit Unterstützung von Klaus Werner Kröber aus Winningen die vor einem Jahr eingefallene Mauer in der Vorwoche wieder aufgebaut. Über 9 Tonnen Bruchsteine wurden verbaut, alles in mühevoller Handarbeit. Leider wurden von den im Vorfeld bereitgestellten und zwischengelagerten Bruchsteinen ein Teil von Unbekannten entwendet und mussten daher neu beschafft werden - da hört der Spaß allmählich auf.

Trotz der dadurch erforderlichen Mehrarbeit konnten die Arbeiten im vorgesehenen Terminrahmen durchgeführt werden. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen. Nun freuen sie sich bereits auf die große Razejungeweinprobe zur Eröffnung des Lehmener Weinfestes am 24. Juni.


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    Aufbau der neuen Rebendrahtanlage

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    Die jugendlichen Razejunge legten sich mächtig ins Zeug.

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    Die älteren Razejungen standen den jüngeren mit Rat und Tat zur Seite.

04.05.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Mai am Donnerstag, den 04.05., statt. Um 16:30 Uhr starteten 10 Razejunge mit den geplanten Arbeiten. Es war ein volles Programm und in verschiedenen Gruppen wurden die Maßnahmen konzentriert angegangen. Gestartet wurde mit dem Aufbau der neuen Rebendrahtanlage. Pfähle mussten eingerammt, Erdanker gesetzt, Drähte gezogen und Drahtspanner befestigt werden.

Die jugendlichen Razejunge legten sich dabei mächtig ins Zeug und die älteren standen mit Rat und Tat zur Seite. Die vorbereitenden Arbeiten zur Reparatur der eingestürzten Trockenmauer oberhalb des Kräutergarten koordinierte Razejung Klaus Strick. Loses Mauerwerk wurde abgetragen, und Eisenbefestigungen in den Fels gesetzt. Friedel Weckbecker unterstütze die Razejunge mit dem Einsatz seines Frontladers zum Transport der benötigten Bruchsteine. Eine weitere Maßnahme am Arbeitstag führte Razejung Dieter Möhring durch. Er legte neben den Saatbeeten zur Vermehrung von regionaltypischen Weinbergblumen und -pflanzen noch zusätzliche Totholzbereiche an. Diese tragen zur Förderung der Eidechsenpopulationen bei und unterstützen gleichzeitig die Lebensräume von Hummeln und Wildbienen.

Die Arbeiten gingen schnell von der Hand. Zur Belohnung gab es zum Abschluss einen deftigen Imbiss mit kühle Getränken. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen und planten bereits neue Aktivitäten.


05.2017 - Razejunge unterstützen Rebschutz: Traubenwickler-Monitoring im Razejungewingert

  • Rebenschutz

    "Gegürtete" Rebstöcke: Wingertsarbeit ist Herzenssache!

  • Rebenschutz

    Pheromonfallen des DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) Rheinland-Pfalz

Im Weinberg gilt der Einbindige Traubenwickler ebenso wie der Bekreuzte Traubenwickler zu den Schädlingen im Weinberg. Beide zählen zu der Ordnung der Schmetterlinge. Die Larven beider Wickler (Heuwurm- und Sauerwurm, jeweils erste und zweite Raupengeneration) befallen die Blüten und Trauben und mindern somit den Ertrag. Als Süßwurm wird die nur die dritte Generation des Bekreuzten Traubenwicklers bezeichnet. Er befällt die reifen süßen Beeren. Befallene Trauben sind auch anfälliger für Botrytis cinerea (Grauschimmel).

Der Einbindige Traubenwickler ist in allen deutschen Weinbaugebieten anzutreffen. Der Bekreuzte Traubenwickler, der seine Heimat in Südeuropa hat, ist bedingt durch den Klimawandel immer häufiger in unserer Region anzutreffen. Er ist auch wesentlich aktiver, sprich gefräßiger, und bedarf einer verstärkten Beobachtung.

Um einen Beitrag zum Rebschutz an der Terrassenmosel zu leisten stellten die Razejunge ihren Weinberg zur Verfügung, um hier Pheromonfallen des DLR RLP (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum RLP) zu positionieren. Son kann die Populationsgröße und der Befall ermittelt werden. Eine Pheromanfalle besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit einem austauschbaren Leimboden. Unter dem Dach der Falle wird eine Kapsel montiert, in der sich das künstliche hergestellte Sexualpheromon des Traubenwicklerweibchens befindet.

Das Sexualpheromon ist ein artspezifischer Duftstoff, den das Traubenwicklerweibchen abgibt, um das Männchen zur Begattung anzulocken. Es werden nur Männchen der gleichen Art angelockt, daher müssen sowohl für den Einbindigen als auch für den Bekreuzten Traubenwickler jeweils entsprechende Fallen ausgehängt werden.

An der Untermosel sind Stationen in Winningen, Kobern-Gondorf, Lehmen (Lehmener Würzlay) und Hatzenport positioniert. Weinbauingenieur Klaus Schmitt vom DLR, selbst Razejung, betreut verschiedene Stationen an der Terrassenmosel. Die Traubenwickler-Fallenfänge und deren Auswertungen dienen dazu Empfehlungen zur Schädlingsbekämpfung für die Winzer im entsprechenden Gebiet zu geben. Im Internet sind unter DLR-RLP / Fachinformationen / Pflanzenschutz / Weinbau die Traubenwickler-Fallenfänge, Fanggröße und Verlauf der Ergebnisse je nach Fangstation zu ersehen (Link: Warndienst- Weinbau-Traubenwickler). Dabei werden die Ergebnisse auch getrennt nach Einbindigem und Bekreuztem Traubenwickler dargestellt. Die Razejunge freuen sich den Rebschutz an der Terrassenmosel zu unterstützen zu können und hoffen natürlich auf einen guten Ertrag im kommenden Herbst.


02.02.2017 - Rebenwurzeln raus - mit dem "Eisernen Klaus"

Der Erhalt und die Pflege der historischen Weinbaulandschaft "Lehmener Würzlay" liegt den Lehmer Razejunge sehr am Herzen. Dazu gehört auch die Offenhaltung nicht mehr bewirtschafteter Weinbergflächen, alte Rebstöcke roden und ausreißen und wuchernde Dorn- und Schlinggewächse entfernen. Dadurch werden wieder alte Trockenmauern und Felsformationen freigelegt, wärmeliebende Kleinbiotope werden gefördert mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna.

In einer ganztägigen Aktion haben sieben Razejunge Anfang Februar 2017 eine alte, nicht mehr bewirtschaftete Weinbergfläche in der Würzlay gerodet und gesäubert. Zuerst wurden die Dornen und Schlinggewächse entfernt, damit die Akteure an die Rebstöcke kamen. Die Stecken wurden ausgezogen, die alten Reben kniehoch abgesägt und dann kam der "Eiserne Klaus" zum Einsatz, um die Rebenwurzeln aus dem Boden auszureißen. Mit diesem robusten Gerät wurden schon zigtausende von alten Rebstöcken in den Steillagen der Terrassenmosel erfolgreich herausgerissen. Der befreundete Winzer Martin Dötsch aus Kobern stellte auf Anfrage von Razejung Dieter Möhring den "Eisernen Klaus" zur Verfügung. Die Razejunge wollten mit einem bewährten und effektiven Gerät die kräftigen Wurzeln der alten Rebstöcke wirkungsvoll entfernen.

Der "Eiserne Klaus" ist eine Kettenwinde mit einem Dreibeinständer. Ein Ständer (Bein) ist schwenkbar und so konnte die stabile Winde der jeweiligen Hangneigung angepasst werden und ein sicherer Stand war gewährleistet. Die stählerne Kette, geführt von einem profiliertem Kettenrad, wurde an ihrem unterem Ende mit einer Schlaufe um den abgeschnittenen Rebstock gelegt und festgezogen. Zwei Razejunge betätigten dann die beiden kompakten Handkurbeln an den Enden der Kettenwelle und zogen die mächtigen Rebenwurzeln aus dem Boden. Es war eine anstrengende und schweißtreibende Arbeit. Die Mannschaften an der Kettenwinde wurden mehrmals ausgewechselt. Besonders routiniert zeigten sich die Razejunge Hermann Waldecker und Hans-Georg Schmidt.

Über 180 Rebenwurzeln wurden so ausgerissen und anschließend mit dem abgeschnittenem und zusammengeharktem Gestrüpp vor Ort verbrannt. Am Ende des Arbeitstages war die alte Weinbergfläche ordentlich gerodet und gesäubert. Mächtige Felsparteien und kunstvolle Trockenmauern sind nun wieder zu bewundern. Im kommenden Frühjahr werden sich typische Weinbergpflanzen und -blumen ansiedeln sowie Reptilien und farbenfrohe Schmetterlinge.

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