Weinfest in Zeulenroda/Thüringen

24.09.2017: Razejunge werben in Thüringen für die Terrassenmosel

Beim Moselweinfest in Zeulenroda /Thüringen, am 24.09., warben die Lehmer Razejunge mit den Weinmajestäten aus Kobern-Gondorf und Moselkern für unsere einzigartige Weinkulturlandschaft der Terrassenmosel.

Hans Peter Röhrig, aktueller Ehrenrazejung, hatte eine Abordnung der Razejunge nach Thüringen eingeladen. Am Tag der offenen Tür in seinem Baumarkt richtete er am vergangenen Sonntag das Moselweinfest aus. Für die Razejunge war es selbstverständlich Hans Peter Röhrig bei seiner beliebten Veranstaltung zu unterstützen.

Die Razejunge hatten einen Stand mit ihren Erzeugnissen aus dem Razejungewingert aufgebaut. Großes Interesse fand der Lavendelhonig und der Lavendellikör aus dem Würzlaygarten. Natürlich ließen sich die zahlreichen Besucher auch den mineralischen und spritzigen Moselriesling schmecken. Es machte den Razejunge Spaß die vielen Fragen über den anspruchsvollen Weinbau in den Steillagen, die einzigartigen Trockenmauern und über die Artenvielfalt von Flora und Fauna zu beantworten. Sichtlich erstaunt waren die Gäste über die alternativen Anbauarten von Lavendel, Naturkräutern sowie Feigen- und Pfirsichbäumen im Razejungewingert.

Es gab auch für die Moselaner einige für sie kuriose Frage zu beantworten wie z.B. wo denn die Burg Eltz genau in Bayern läge und mit welchem Fahrzeug man denn die Treppen der Trockenmauern hoch käme? Mit Geduld und einen Schuss Humor wurden natürlich auch diese Fragen erschöpfend beantwortet.

Es war schon ein bemerkenswerter Abstecher nach Thüringen. Die Razejunge hoffen sie konnten den Besuchern des Moselweinfestes in Zeulenroda einiges Interessantes und Wissenswertes über unsere einmalige Weinbauregion der Terrassenmosel vermitteln.


30.06.2017 - Razejunge beim Wein- und Burgenfest in Kobern-Gondorf

Die Teilnahme des Lehmener Vereins am Wein- und Burgenfest symbolisiert die Verbundenheit der Razejunge mit Kobern-Gondorf. Nach einer tollen Regentschaft übergab die scheidende Weinkönigin Katharina die Krone der Koberner Weinkönigin an ihre Nachfolgerin Julia I.

Die Razejunge nahmen als Repräsentanten der Ortsgemeinde Lehmen an der Abholung und Krönung der neuen Weinkönigin Julia I. mit ihren Prinzessinnen Kathrin und Nikola teil. Es war eine gelungenen Veranstaltung am 30. Juni auf dem Marktplatz in KobernGondorf. Die Razejunge gratulierten den neuen Weinmajestäten und übergaben als Gastgeschenk das Buch von Stefan Gemmel "Der Schatz der Razejunge".

Die Lehmer Razejunge wünschten viel Spaß und Erfolg für die anstehenden Jahre ihrer Regentschaft. Zum ersten Mal mit dabei war Neurazejung Timo Flöck. Er gehörte mit zu den ersten Gratulanten und hatte viel Spaß bei seinem ersten Auftritt mit den Lehmer Razejunge.

 


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    Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens

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    50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt.

03.06.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Juni mal an einem Samstag statt, am 03.06. Ein anspruchsvoller Einsatz für alle teilnehmenden Akteure.

50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt. Es galt Pflanzlöcher auszuheben, die jungen Reben zu setzen, an Rankhilfen zu befestigen, Wildverbissschutz anzubringen und die jungen Setzlinge ausreichend zu wässern. Ein anderer Teil der Mannschaft führte die letzten Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens aus und bauten anschließend das verwendete Baugerüst wieder ab.

Die Razejungen hatten mit Unterstützung von Klaus Werner Kröber aus Winningen die vor einem Jahr eingefallene Mauer in der Vorwoche wieder aufgebaut. Über 9 Tonnen Bruchsteine wurden verbaut, alles in mühevoller Handarbeit. Leider wurden von den im Vorfeld bereitgestellten und zwischengelagerten Bruchsteinen ein Teil von Unbekannten entwendet und mussten daher neu beschafft werden - da hört der Spaß allmählich auf.

Trotz der dadurch erforderlichen Mehrarbeit konnten die Arbeiten im vorgesehenen Terminrahmen durchgeführt werden. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen. Nun freuen sie sich bereits auf die große Razejungeweinprobe zur Eröffnung des Lehmener Weinfestes am 24. Juni.


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    Aufbau der neuen Rebendrahtanlage

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    Die jugendlichen Razejunge legten sich mächtig ins Zeug.

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    Die älteren Razejungen standen den jüngeren mit Rat und Tat zur Seite.

04.05.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Mai am Donnerstag, den 04.05., statt. Um 16:30 Uhr starteten 10 Razejunge mit den geplanten Arbeiten. Es war ein volles Programm und in verschiedenen Gruppen wurden die Maßnahmen konzentriert angegangen. Gestartet wurde mit dem Aufbau der neuen Rebendrahtanlage. Pfähle mussten eingerammt, Erdanker gesetzt, Drähte gezogen und Drahtspanner befestigt werden.

Die jugendlichen Razejunge legten sich dabei mächtig ins Zeug und die älteren standen mit Rat und Tat zur Seite. Die vorbereitenden Arbeiten zur Reparatur der eingestürzten Trockenmauer oberhalb des Kräutergarten koordinierte Razejung Klaus Strick. Loses Mauerwerk wurde abgetragen, und Eisenbefestigungen in den Fels gesetzt. Friedel Weckbecker unterstütze die Razejunge mit dem Einsatz seines Frontladers zum Transport der benötigten Bruchsteine. Eine weitere Maßnahme am Arbeitstag führte Razejung Dieter Möhring durch. Er legte neben den Saatbeeten zur Vermehrung von regionaltypischen Weinbergblumen und -pflanzen noch zusätzliche Totholzbereiche an. Diese tragen zur Förderung der Eidechsenpopulationen bei und unterstützen gleichzeitig die Lebensräume von Hummeln und Wildbienen.

Die Arbeiten gingen schnell von der Hand. Zur Belohnung gab es zum Abschluss einen deftigen Imbiss mit kühle Getränken. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen und planten bereits neue Aktivitäten.


  • SWR im Razejunge-Wingert

    Eine Relax-Liege und eine Sitzbank wurden durch Spenden des Heimatvereins Lehmen, der Schreinerei Urmersbach und Frau Carola Ibald ermöglicht.

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    Die Namensschilder der Spender werden im Beisein der Förderer angebracht.

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    Gesellige Feierstunde im Razejungenwingert

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    Teddy Lolly, das Maskottchen am Razejungeplatz, trägt zur Feier des Tages ein schickes rot-weiß-kariertes Hemdchen.

11.03.2017 - Rastplatz im Razejunge-Wingert noch attraktiver

Der beliebte Rastplatz im Razejungewingert ist rechtzeitig zum Beginn des Frühlings noch attraktiver gestaltet worden. Eine bequeme Relax-Liege und eine weitere stabile Sitzbank wurden von den Razejunge in die bestehende Sitzgruppe integriert.

Ermöglicht wurde dies durch Spenden des Heimatvereins Lehmen, der Schreinerei Urmersbach und Frau Carola Ibald.

Am Samstag, den 11.März wurden die Namensschilder der Spender in einer geselligen Feierstunde im Beisein der Förderer an den neuen Sitzgarnituren angebracht.

Oberrazejung Ralf Menden bedankte sich im Namen aller Razejunge für die Unterstützung des Vereins. Natürlich wurden die neuen Sitzmöbel gleich ausprobiert und für gut befunden.

Zur Feier des Tages hatte Rita Schmidt für den kleinen Teddy Lolly, dem Maskottchen am Razejungeplatz, ein schickes rot-weiß-kariertes Hemdchen genäht. Bei schmackhaftem Imbiss und gutem Rieslingwein wurde das Ereignis gebührend gefeiert.

Alle waren sich einig das der Rastplatz der Razejunge in der Lehmener Würzlay aufgewertet wurde und noch interessanter für eine kleine Verweilpause ist.


4., 18. und 25. Februar: Nach dem Deutschunterricht in den Weinberg

Am ersten Februarwochenende erhielten die Lehmer Razejunge bei einer Entbuschungsaktion in der Lehmener Würzlay tatkräftige Unterstützung von drei Migranten aus Afganistan. Habib, Gholam Ali und Mohamad hatten die Razejunge bereits bei einem Besuch Mitte letzten Jahres kennengelernt. Mit einer Gruppe besichtigten sie damals den Razejungewingert und erhielten erste Informationen über den traditionellen Weinbau an der Terrassenmosel.

Dieser Besuch hatte ihnen so viel Spaß gemacht und das Interesse am Weinbau an der Untermosel geweckt, dass sie sich bereit erklärten bei zukünftigen Arbeiten im Wingert teilzunehmen. Es war nicht einfach diesen Wunsch zu realisieren, da die drei regelmäßig Sprachunterricht hatten und weiterhin haben und zudem Praktika in unterschiedlichen Betrieben durchführen. Eva Pfitzner, die die Migranten in Dieblich betreut und Dieter Möhring von den Razejunge fanden dann eine Terminkonstellation, die es ermöglichte alles "unter einen Hut zu bringen".

Gleich nach dem Deutschunterricht am 04. Februar wurden die drei Helfer in Dieblich abgeholt und dann ging es ab in den Weinberg in der Lehmener Würzlay. Es galt zwei total zugewucherte Weinbergfläche zu entbuschen. Eine nicht einfache Arbeit bei mannshohem Brombeergebüsch und dicht gewachsenen Schlingpflanzen. Zudem mussten noch alte Pfähle und Spanndrähte, die total umwachsen waren, entfernt und entsorgt werden.

Das abgeschnittenen Gestrüpp und die Dornenbüsche wurden gleich vot Ort verbrannt. Die Arbeit ging gut voran. Mit großem Eifer und viel Elan gingen Habib, Gholam Ali und Mohamed nach einer kurzen Einweisung von Razejung Dieter die Sache an. Äußerst geschickt und mit viel Umsicht wurden die Geräte und Werkzeuge eingesetzt. Es konnten mehr Arbeiten durchgeführt werden, als an diesem Wochenende vorgesehen waren.

Eine tolle Leistung. Im Anschluss an die anstrengende Arbeit gab es Kuchen und andere Backwaren. Der Meinungsaustauch kam nicht zu kurz und die drei Migranten sagten gleich, es sei nicht ihr letzter Einsatz im Weinberg gewesen. Neue Termine wurden vereinbart und wie es aussieht werden noch weitere Helfer sich bei zukünftigen Arbeiten beteiligen. Eine unkomplizierte Art des gegenseitigen Kennenlernens, der Integration und des verständnisvollem Miteinanders.

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