Gemeinsames Schneiden der Reben im Razejungewingert

Jung und Alt arbeiten zusammen

Grundschule im Razejungewingert

Die Lehmener Schülerinnen und -schüler der Sankt Georg Grundschule trafen sich am 12. März mit den Senioren der Razejunge zum Schneiden der Reben in der Lehmener Würzlay.

Seit nunmehr 10 Jahren betreuen die Razejunge die Grundschülerinnen und -schüler bei der praktischen Arbeit im Weinberg. Unkompliziert werden sie bei den gemeinsamen Aktionstagen an die Arbeit im Weinberg herangeführt. Das Wissen um die Vergangenheit unserer Region mit ihrer sich stark veränderten Arbeitswelt soll der jungen Generation vermittelt werden, führte der zweite Vorsitzende der Lehmer Razejunge Dieter Möhring zu den Hintergründen der Grundschulkooperation aus.

Als Auftakt des diesjährigen Wingertsjahres stand das „Schneiden der Reben" im Razejungeweinberg an. Das fachgerechte Schneiden der Triebe erfordert Erfahrung und einiges handwerkliches Geschick. Da die Erfahrung des Schneidens bei den Grund-schülerinnen und -schülern naturgemäß noch nicht so ausgeprägt sein konnte, standen sieben Senioren der Lehmer Razejungen den 24 Mädchen und Jungen des 3. und 4. Schuljahrs der Sankt Georg Grundschule mit ihrem Lehrkräften zur Seite.

Grundschule im Razejungewingert

Bei der diesjährigen Wingertsaktion waren die Razejungen vertreten durch Gerd Ackermann, Martin Kreckler, Hans Georg Schmidt, Willi Unschuld, Hermann Waldecker, Klaus Strick und Dieter Möhring.

Willi Unschuld und Gerd Ackermann führten zu Beginn der praktischen Arbeiten eine sachkundige Unterweisung des Schneidens durch. Kleine Gruppen wurden gebildet und dann ging es los. Alle Schülerinnen und Schüler durften sich natürlich selbst an den Rebstöcken erproben. Sie waren eifrig bei der Sache, hatten viel Spaß und sparten auch nicht mit interessanten Fragen. Sie wollten schon genau wissen wie das „Handwerk“ richtig geht. Die Schülerinnen und -schüler zeigten, dass sie eine rasche Auffassungsgabe haben. Die Anweisungen wurden geschickt umgesetzt, Kniffs und Tipps der betreuenden Razejungen wurden schnell aufgenommen und das Schneiden ging zügig voran. Dieses Jahr wurden neben den Reben mit Einzelstockerziehung auch die Reben der zusätzlich gepachteten Drahterziehungsanlage geschnitten.

Die Schülerinnen und Schüler waren den ganzen Vormittag intensiv im Einsatz. Dieter Möhring erklärte ihnen das "Stickbeil" und dessen Funktion. Willi Unschuld präsentierte ein Bienennest und erklärte wie bedeutsam die kleinen Helfer für unser Leben ist. Zum Abschluss gab es dann noch leckeren weißen Traubensaft zur Stärkung. Mit Freude und großem Interesse schauen die Grundschülerinnen und -schüler schon den nächsten praktischen Arbeitstagen im Razejungewingert in der Lehmener Würzlay entgegen.


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