rj wingert 00

Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich die Razejungen in ihrem Wingert, um verschiedenste Pflegemaßnahmen durchzuführen.


17. Juni 2020: Besuch im Razejungewingert

Geschäftsführer informieren sich

v.r.: Simone Röhr, Geschäftsführerin der Regionalinitiative Faszination Mosel und Philipp Goßler, Geschäftsführer der LAG MoselSimone Röhr, Geschäftsführerin der Regionalinitiative Faszination Mosel und Philipp Goßler, Geschäftsführer der LAG Mosel, besuchten Mitte Juni auf Einladung des Vereins der Lehmer Razejunge den Razejungewingert in der Lehmener Würzlay. Anlass des Besuchs war ein Informationsaus- und Meinungsaustausch. Die Lehmer Razejunge arbeiten seit Jahren mit beiden Organisationen zur Förderung unserer Weinbau-Kulturregion zusammen. Bürgermeister und Razejung Arnold Waschgler und der 2. Vorsitzende des Vereins, Dieter Möhring, begrüßten die beiden Vertreter der Organisationen in der Lehmener Würzlay und präsentierten unsere Ortsgemeinde und den Verein der Lehmer Razejunge mit ihren Projekten.

Die Regionalinitiative Faszination Mosel als Markenfamilie der Mosel hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2025 als führende Genussregion Deutschlands in der Wahrnehmung der Bevölkerung, Gäste und Kunden sich nachhaltig zu positionieren. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Mosel ist eine öffentlich-private Partnerschaft, bestehend aus Vertretern der öffentlichen Verwaltung der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Zivilgesellschaft. Die Mitglieder der LAG Mosel, darunter auch unsere Verbandsgemeinde, haben eine integrierte ländliche Entwicklungsstrategie erarbeitet, die als Grundlage für die Umsetzung des LEADER-Ansatzes in der Region dient. Die LAG Mosel führt u.a. die Initiative Ehrenamtliche Bürgerprojekte durch.

Die Razejunge und auch das Ehrenamtliche Helferteam haben in den vergangenen Jahren verschiedene geförderte Projekte erfolgreich durchgeführt. Dazu zählen Errichtung des Weinbergerlebnispfades im Razejungewingert, Anlegen einer Kräuterwiese mit Bienenstock in der Würzlay, Gestaltung des Eingangs Klosterberg und aktuell die Einrichtung des Essbaren Kindergartens für die Kita Rappelkiste. Philipp Goßler konnte sich von den gelungenen Projektumsetzungen überzeugen. Simone Röhr war über die Anlage des Razejungewingerts mit Rastplatz, auch unter touristischen Gesichtspunkten, begeistert. Arnold Waschgler stellte die erfolgreiche Maßnahme "Stell Dich Ein" als regelmäßige monatliche Begegnungs- und Kommunikationsveranstaltung in der Ortgemeinde vor.

Beide Besucher zeigten sich von dieser umgesetzten Aktion beeindruckt. Simone Röhr bat Arnold Waschgler in einem Beitrag im nächsten Newsletter der Faszination Mosel dieses nachahmenswerte Projekt einer großen Öffentlichkeit in der Moselregion vorzustellen. Die Gesprächspartner kamen überein, auch zukünftig einen regen Meinungsaustauch zu pflegen.


12. Juni 2020: Fernsehaufnahmen der Lavendelblüte

Saarländisches Fernsehen dreht die Lavendelblüte.Ein Team des Saarländischen Fernsehens drehte ganztägig am 12. Juni die Lavendelblüte im Razejungewingert. Dies ist ein Beitrag zu der neuen Sendereihe "Genuss mit Zukunft" im Südwestfernsehen, die im nächsten Jahr ausgestrahlt wird.

Die farbenfrohe Blütenpracht des Lavendels auf den Terrassen des Razejunge-Weinbergs wurde in besonderen Einstellungen im Bild festgehalten. Der Verein und die Projekte der Razejunge, besonders Erhalt und Förderung der Artenvielfalt und Pflege unserer Kulturlandschaft wurden vom 2.Vorsitzenden des Vereins, Dieter Möhring, vorgestellt. Weitere Schwerpunkte der Fernsehaufnahmen waren Schmetterlinge und Bienen im Würzlaygarten. Daniel Müller, Schmetterlingsexperte der Razejunge, stellte die unterschiedlichen, z.T. vom Aussterben bedrohten Schmetterlinge vor. Am frühen Vormittag des Drehtages konnten alleine zwölf unterschiedliche Arten gesichtet werden. Darunter befanden sich u.a. der Brombeer-Perlmuttfalter, der Kleine und Große Fuchs, das Ochsenauge und der Segelfalter. Daniel stellte auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen der Schmetterlingsarten dar.

Willi Unschuld wurde zu den Arbeiten eines Imkers im Laufe des Jahres von der Redakteurin Julia Leiendecker befragt. Er konnte überzeugend darstellen wie sich das üppige Blütenangebot und die günstigen Umweltbedingungen im Würzlaygarten sich positiv auf die Lebensbedingungen für die emsigen Insekten auswirken. Beeindruckend war die Vielzahl unterschiedlicher Hummelarten, die sich an den Lavendelblüten zeigten. Dem ersten Drehtag folgen nun noch zwei weitere. Es werden dann die Lavendelernte und die Weiterverarbeitung des Lavendels im Bild festgehalten.


26. März 2020: TV-Vorschau für April

WDR Fernsehsendung "Wunderschön" mit Beitrag aus dem Razejunge-Wingert

Wie die Produktionsfirma kürzlich mitteilte wird in der WDR Fernseh-Sendereihe "Wunderschön" mit Moderatorin Tamina Kallert ein Beitrag über die Lehmer Razejunge ausgestrahlt. Sendetermin ist der Sonntag, 26.April, um 20:15 Uhr. Die Aufnahmen zu "Wunderschön - Mosel" wurden im Sommer letzten Jahres gedreht.

Die 90 minütige Sendung, die am 26. April im WDR Abendprogramm ausgestrahlt wird, zeigt Interessantes und nicht Alltägliches von der Mosel. Bei den Dreharbeiten im Razejungewingert lag der Schwerpunkt auf Besonderheiten für Kinder und junge Familien. Stefan Gemmel veranstaltete eine Kurzlesung mit 12 Kindern und Jugendlichen.

Teddy Lolly, das Maskottchen des Razejunge-Wingerts, die Indianernessel und verschiedene Tiere aus dem Weinberg standen bei der Geschichte im Mittelpunkt. Die Razejunge Daniel Müller, Dieter Möhring und Klaus Strick begaben sich mit den Kindern auf den Weinberg-Erlebnispfad und erläuterten den Kindern Wissenswertes aus dem Würzlaygarten. Also Sendetermin 26. April vormerken.

Filmteam 2019Die Maskottchen Lolly, Olli und Lilly Blüte im Razejungewingert Blüte im Razejungewingert


18. März 2020: Frühling im Razejungewingert

Die Blüte beginnt

Blüten und BienenIm Razejungewingert ist der Frühling eingekehrt. Im Würzlaygarten und auf dem Weinbergerlebnispfad stehen die Weinbergpfirsichbäume in voller Blüte. Die Traubenhyazinthen, die gelben Weinbergtulpen, Rosmarin und Katzenminze zeigen ihre farbenfrohen Blüten. Auch der Storchenschnabel beginnt mit der Blüte. Zahlreiche Hummel und die Honigbienen haben bei den warmen Frühlingstagen ihre Arbeit aufgenommen. Für viele überraschend sind bereits die ersten Schmetterlinge bei ihren Flügen zu beobachten.

Die Razejunge waren in den letzten Wochen auch aktiv. Sie haben mit Helfern und Freunden die Reben mit Stallmist nach Altväter Sitte gedüngt. Die Reben sind geschnitten und gegürtet. Bei einigen der schönsten Rebstöcke sind die Triebe in der traditionellen Herzform gebunden. Es lohnt sich einen erholsamen Spaziergang oder eine kleine Radtour in den Razejungewingert zu unternehmen.

Am Rastplatz sind in kleinen Plastikboxen Flyer mit einer unterhaltsamen Kurzgeschichte unseres Kinderbuchautoren Stefan Gemmel zu finden. Interessant für jeden Besucher - doch besonders für unsere Jüngsten. Unter dem Titel "Freunde helfen sich" wird beschrieben, wie sich Freunde unterstützen und helfen. Ein kleiner Beitrag der Lehmer Razejunge gerade in der derzeit angespannten Situation. Die beiden lustigen Maskottchen des Razejungewingerts, Lolly und Lilly laden die Besucher ein, sich an der Sitzgruppe mit Blick auf die Mosel zu erholen und zu entspannen.


17. März 2020: Vorschau auf Aktionstag im Mai

Mit Tiermaler Joseph Wolf im Razejungewingert

 Teilansicht Joseph Wolf Flyer der IG Mörz e.VJoseph Wolf (1820 -1899) aus dem kleinen Maifeldort Mörz in der Nähe des alten Weinbauortes Lehmen war der bedeutendste Tiermaler des 19. Jahrhunderts. Er illustrierte u.a. die Werke von Darwin, Livingstone und arbeitete vor allem für die Zoological Society of London.

Dieses Jahr ist sein 200. Geburtstag. Die Interessengemeinschaft Mörz e.V. veranstaltet anlässlich des Jubiläumsjahres verschiedenen Veranstaltungen. Am 22. Januar war die große Geburtstagsfeier mit Vorträgen und Multimedia-Show. Es folgen im Laufe des Jahres Lesungen und Kunsttage, nähere Informationen unter www.mm-moerz.de.

Joseph Wolf hat auch Tiere unserer Moselregion eindrucksvoll und detailverliebt dargestellt. An einem Aktionstag für die Grundschule Lehmen, geplant am 12. Mai, wollen die Lehmer Razejunge an Joseph Wolf erinnern. Ausgewählte Darstellungen seiner Werke werden im Weinberg naturnah präsentiert. Bei Rundgängen auf dem attraktiven Weinberg-Erlebnispfad wird zudem die heutige Tierwelt im Weinberg vorgestellt und ist hautnah zu erleben. Neben den Schülerinnen und Schülern sind natürlich auch die Eltern eingeladen.


7. März 2020: Lolly und Lilly neu eingekleidet

Razejungemaskottchen im neuen Outfit

Lolly und Lilly

Die beiden kleinen lustigen Teddys - Lolly und Lilly - die Maskottchen des Razejungewingerts, sind wieder auf ihrem angestammten Platz. Sie wurden von Wanderern und regelmäßigen Besuchern des Razejungewingerts schon vermisst. Die beiden Teddys hatten sich einer erholsamen Winterkur unterzogen. In der Nähstube von Rita Schmidt erhielten sie neue Hemden, Kopf- und Halstücher, Umhänge und natürlich auch neue lederne Fußsohlen. Dies war auch nötig, da die Weinbergvögel sich einen Spaß daraus gemacht hatten, kleine Löcher in die weichen Fußsohlen zu picken. Lolly erhielt zudem eine neue blaue Arbeitsschürze mit Razejunge-Emblem.

Dank an das Ehepaar Schmidt

Seit dem 07. März sitzen sie wieder neu eingekleidet und gut erholt auf dem Fasstisch der Sitzgruppe im Razejungewingert. Lolly, der seinen Namen vor Jahren von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule erhalten hat, bekommt aber noch eine coole Sonnenbrille. In der Werkstatt von Hans-Georg Schmidt, wird z.Z. das speziell angefertigte Unikat der eigenwilligen Kopfform des kleinen Teddybären angepasst, eben Handarbeit. Die beiden kleinen Teddys genießen nun die Frühlingssonne und schauen in Ruhe von ihrem schönen Aussichtspunkt auf die Mosel. Sie begrüßen und erfreuen die zahlreichen Besucher, die am Razejungerastplatz eine erholsame Pause machen.


17. Februar 2020: Intensive Arbeitstage im Februar

Interesse an Razejunge-Projekten

Einsatz der Razejunge

Mitte Februar standen für die Razejunge arbeitsreiche Einsätze in der Lehmer Würzlay auf dem Programm. Vor knapp zwei Jahren legte das Ehrenamtliche Helferteam der Gemeinde eine großflächige Kräuterwiese an. Ein, wie sich zeigte, erfolgreicher Beitrag gegen den starken Insektenrückgang. Den Kita-Kindern und Grundschülern wurde in einfacher Weise gleichzeitig verständlich gemacht wie hilfreich Blumen- und Kräuterwiesen sowie Randstreifenbegrünungen dafür sein können.

Die Razejunge haben die nachhaltigen Pflege- und Unterhaltungsarbeiten der Kräuterwiese übernommen. Um die Unterhaltungsarbeiten zu erleichtern und gerade in den Randbereichen die Nutzung zu optimieren, wurden über 50 alte Rebenwurzelstöcke entfernt. Mit einer stabilen Kettenwinde wurden die meterlangen Wurzeln aus dem Erdreich herausgezogen.

Eine erweiterte Einsaat von regionaltypischen Weinbergblumen und -kräutern wird somit erleichtert. Darüber hinaus wurde das Podest für den installierten Bienenstock im Hangbereich mit einer umlaufend begehbaren Holzplattform ergänzt.

Es werden im kommenden Frühjahr weitere ausgewählte Saatgutmischungen zum Einsatz gebracht, um die Bienen- und Schmetterlingsarten zu fördern. Bisher kamen vier, von Fachinstituten empfohlenen Wildblumen- und Kräutermischungen, zur Anwendung. Es ist mit einer farbenfrohen Blütenpracht zu rechnen. Ende des Monats besuchen zwei weitere Interessentengruppen aus Nordrhein - Westfalen und von der Obermosel die Weinberg- und Kräuteranlagen der Razejunge. Aufmerksam geworden sind sie über Berichte im Fernsehen und in der einschlägigen Fachpresse. Die Besucher wollen Erfahrungen und Erkenntnisse nutzen, um vergleichbare Projekte in ihrer Region in Angriff zu nehmen.


Januar 2020 - Winterarbeit im Weinberg zur Förderung der Artenvielfalt

Die Lehmer Razejunge führen wie in den Vorjahren in der vegetationsarmen Zeit gezielt Maßnahmen auf den Weinbergflächen in der Lehmener Würzlay durch. Entbuschung und Offenhaltung auf zum Teil brachgefallenen Rebflächen stehen auf dem Programm. Trockenmauerbereiche mit Bruchsteintreppen und Steillagenterrassen werden von Gestrüpp, Büchen und Dornenbewuchs befreit.

Entbuschung: VORHER

Entbuschung: NACHHER

Bruchsteintreppe

Wildschaden durch Wildschweine wird reduziert, da z.T. Unterschlupfmöglichkeiten verringert werden. Kleinbiotope werden erhalten und gefördert. Wärmeliebenden Pflanzen und Tieren werden die charakteristischen Lebensräume gesichert. Für die typische Weinbergflora und -fauna sind diese Maßnahmen essentiell.

Totholzbereiche für Käfer und Wildbienen werden angelegt sowie Steinhaufen in Randbereichen von Weinbergterrassen und Pfaden geschaffen, um Reptilien wie Mauereidechsen und Schlingnattern Lebens- und Schutzräume zu sichern.

Auf den freigelegten Mauerkronen und in den Bruchsteinspalten der Trockenmauern entfaltet sich im Frühjahr schnell der Weiße Mauerpfeffer, die Futterpflanze für die Raupe des Apollofalters. Blauer Natternkopf, Wilder Dost, Knoblauchrauke und Königskerze besiedeln in den kommenden Monaten die freien Flächen. Es dauert auch nicht lange bis sich der Römische Schildampfer und Malvenarten auf den ehemaligen Rebflächen angesiedelt haben. Zwischen den vielen Pflanzen und Insektenlarven bestehen enge Nahrungsbeziehungen. Die Raupe des Schwalbenschwanzfalters ernährt sich von Doldenblütlern und die Zaunrüben-Sandbienen sammeln für die Nachkommen überlebenswichtigen Pollen an den Blüten der Zaunrübe. Die Maßnahmen in den Wintermonaten tragen zur Förderung und zum Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna der Kulturlandschaft der Terrassenmosel bei.


2020 - Die Kulturlandschaft mit den Razejunge entdecken

ApollofalterIm kommenden Jahr bieten die Lehmer Razejunge wie in den Vorjahren interessante Führungen und Aktionstage für die unterschiedlichsten Zielgruppen an.

Für Schulklassen und Kita-Gruppen stehen wieder themenbezogene Aktionstage auf dem Programm. Der Weinbergerlebnispfad in der Lehmener Würzlay erfreut sich seit seiner Eröffnung großer Beliebtheit, besonders bei Familien und Fotofreunden. Nähere Infos finden Interessenten in der Broschüre "Weinkultur Erlebnis" der Touristik Sonnige Untermosel.

Seit 2018 zählt die Lehmener Würzlay mit dem Razejungewingert zu den Leuchtpunkten der Artenvielfalt an der Mosel. Er war der erste Leuchtpunkt im Landkreis Mayen-Koblenz. Die Razejunge haben sich dafür besonders engagiert.

Die inzwischen14 Leuchtpunkte der Mosel werden in der neu erschienenen Freizeit- und Erlebniskarte Mosel, herausgegeben von der Mosellandtouristik, als Schätze der Weinkulturlandschaft beschrieben. Die Leuchtpunkte der biologischen Vielfalt sind Orte, die den besonderen Reichtum charakteristischer Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten aufzeigen. Diese sind über die örtlichen Wanderwege erreichbar und vor Ort mit Infotafeln ausgestattet. Über QR-Codes gelangt der Besucher zu der weiterführenden Informationen über die Besonderheiten der jeweiligen Lage. Die Standorte der 14 Leuchtpunkte sind auf der Erlebniskarte mit dem Symbol des Schmetterlings markiert. Der Schmetterling der Lehmener Würzlay trägt die Nummer 12.

In der Woche der Artenvielfalt der Regionalinitiative Mosel vom 10. bis 17. Mai 2020 unter dem Motto "Faszination Mosel - Woche der Artenvielfalt" finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen entlang der ganzen Mosel statt. Die Lehmer Razejunge werden sich auch an der Aktionswoche beteiligen und Besuchern interessante Programmpunkte bieten.

Alle Veranstaltungen der Lehmer Razejunge im neuen Jahr mit Thema und jeweiligem Termin sind ab Januar 2020 der Homepage des Vereins unter www.lehmer-razejunge.de zu entnehmen. Darüber hinaus wird in den regionalen Medien auf die Veranstaltungen zeitnah hingewiesen.


28.09.2019 - Razejunge Traubenlese mit Moselgebietsweinprinzessin Julia Gries

Am 28. September begrüßte Oberrazejung Ralf Menden 28 Helferinnen und Helfer im Razejungewingert der Lehmener Würzlay zur diesjährigen Traubenlese. Unter ihnen die frisch gekürte Moselgebietsweinprinzessin Julia Gries, die Lehmener Weinprinzessin Katharina Kray, Ehrenrazjung Karl-Josef Esch und Schülerinnen und Schüler der Sankt Georg Grundschule Lehmen.

Bevor die Lese so richtig los ging überreichte Dieter Möhringer im Namen der Razejunge an Julia Gries eine Ehrenschiefertafel mit ihrem Namen. Gut sichtbar schraubte sie geschickt die Tafel an einen Wingertpfahl.

Bei guten Lesewetter legten sich alle mächtig ins Zeug. Dieses Jahr nahm die Ernte fast die doppelte Zeit in Anspruch als in den Vorjahren. Es war diesmal eine sehr aufwändige Arbeit, da witterungsbedingt viele faule Beeren ausgesondert werden mussten. Ein großes Lob an die Schülerinnen und Schüler, die sehr sorgfältig und ausdauernd zu Werke gingen. Mit der Grundschule Lehmen pflegen die Razejunge seit vielen Jahren eine aktive Kooperation mit der Aktion "Rund ums Jahr im Weinberg". Zur Halbzeitpause gab es dann eine deftige Erbsensuppe mit Einlagen zubereitet von Razejung Fritz.

Die Ernte war qualitativ zufriedenstellend, mengenmäßig blieb sie erwartungsgemäß hinter dem Rekordjahr 2018. Die vielen Stunden im Wingert im Laufe des Jahres haben sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Razejunge waren auch dankbar für die gute Unterstützung von Winzer Uwe Weber bei den Spritzarbeiten im Laufe des Jahres und der fachlichen Beratung von Martin Dötsch bei den durchzuführenden Weinbergarbeiten.

Nach erfolgreicher Lese gab es für die erwachsenen Helfer einen wohltemperierten Rieslingtropfen während sich die Kinder am Traubensaft erfreuten. Eine gelungene Traubenlese der Lehmer Razejunge, die sich bereits auf weitere Aktivitäten rund um den Wein und den traditionellen Weinbau an der Terrassenmosel vorbereiten.


05.04.2019 - Arbeitstag im April

Aprilarbeitstag

Pfirsichbäume gepflanzt

Der turnusmäßige Arbeitstag Anfang April musste bedingt durch die nasskalte Witterung kurzfristig vom ersten Donnerstag im Monat auf Freitag, den 05.04., verlegt werden.

Vormittags trafen sich die Helfer um 10:00 Uhr im Razejungewingert. Pfirsichbäume pflanzen stand auf dem Arbeitsplan. Einige Bäume müssten ersetzt werden und am Weinbergerlebnispfad wurden weitere ergänzt. Zügig wurden die Pflanzlöcher ausgehoben, die gewässerten Wurzelballen der Bäumchen wurden sorgfältig eingesetzt. Anschließend wurden die Stützpfähle gesetzt und die Pfirsichbäume angebunden und zusätzlich mit Wildverbissschutz versehen. Anschließend wurden Säuberungsarbeiten in den Kräuterbeeten vorgenommen und Teilflächen mit bienenfreundlichen Blumen eingesät.

Bei diesem Arbeitstag war auch Isa Junker, die Webmasterin der Lehmer Razejunge dabei. Sie drehte ein kleines Video von der Pfirsichbaumpflanzaktion und stellte es gleich auf der Razejunge-Homepage ein.

Zum Video


31.03.2019 - Glücksort der Mosel: Razejungewingert in Lehmen

Glücksorte

Der Razejungewingert in der Lehmener Würzlay zählt zu den Glücksorten der Mosel. Die Journalistin und Moselliebhaberin Carmen Sadowski hat in ihrem kürzlich herausgegebenen Buch "Glücksorte an der Mosel" diese besonderen Plätze an der Mosel zwischen Trier und Koblenz beschrieben. Für sie reihen sich die Glücksorte wie Perlen einer Kette aneinander.

Großer Fuchs an einer Pfirsischblüte

Einer dieser herausgestellten Glücksorte ist der Razejungewingert in Lehmen. Auf der Seite 100 des Buches wird unter dem Titel "Dufte Ernte" der Razejungewingert mit seiner beachtlichen Arten- und Blütenvielfalt in den Sommermonaten beschrieben.

Sie schwärmt von den betörenden Düften, die automatisch Gedanken an Sommer, Sonne, Ferien auslösen und unmittelbar ein Wohlgefühl hervorrufen. Sie beschreibt, dass nicht nur die zahlreichen menschlichen Besucher ins Schwärmen geraten, sondern auch Hundertschaften von Schmetterlingen, Bienen und Hummeln sich an der Blütenpracht erfreuen. Das sind wiederum tolle Motive für interessierte Fotographen.

Erdhummel an Rosmarinblüte

Sie schildert die Vereinsarbeit der Razejunge, ihre Aktivitäten, stellt den Weinberg-erlebnispfad für Kinder vor und hebt die Sitzgruppe mit Rebenpergola inmitten des Wingerts als besonderen Tipp hervor. Der Frühling ist inzwischen in den Razejungewingert eingezogen. Die Besucher können sich an den leuchtend rosa blühenden Weinbergpfirsichbäumen und den gelbblühenden Weinbergtulpen sowie den tiefblauen Traubenhyazinthen erfreuen. Eine große Zahl an Hummeln, Bienen und Schmetterlingen wie der Große Fuchs, Zitronenfalter, Tagpfauenauge und Aurorafalter sind zu bewundern und auf den warmen Bruchsteinmauern sonnen sich die Eidechsen.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


12.03.2019 - Ein Arbeitstag der Razejunge in ihrem Wingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert

  • Frühjahr im Razejunge-Wingert

    Ein Arbeitstag im Razejungewingert


29.09.2018 - Erfolgreiche Traubenlese - tolle Stimmung im Wingert

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Der Razejungewingert in der Würzlay

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden begrüßt die Lesehelfer.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Matthias Etges übernahm auch dieses Jahr das anstrengende Tragen der Raz.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Jung und Alt gemeinsam bei der Arbeit.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die Lehmener Weinkönigin Nina I. und ihre Prinzessin Katharina.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Matthias Etges, der flinke Raz-Träger

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Eine gute Ernte

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Eine gute Ernte

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Oberrazejung Ralf Menden servierte einen deftigen Imbiss.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Prost! Zum Wohl!

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Manchen macht der Riesling nach der schweren Arbeit müde.

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

  • Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenlese im Razejunge-Wingert 2018

Über 40 Teilnehmer fanden sich im Razejungewingert der Lehmener Würzlay ein, um am 29. September die Trauben zu ernten. Razejunge, Schüler der Grundschule Lehmen mit ihrem Schulleiter, ehemalige Lehrer des Beethovengymnasiums aus Bonn und natürlich die Lehmener Weinmajestäten Weinkönigin Nina I. und ihre Prinzessin Katharina.

Zuerst wurde zusammen mit dem ehemaligen Lehrerkollegium des Bonner Beethovengymnasiums die Traubenernte im Schulwingert des Gymnasiums eingebracht. Danach ging es im Razejungewingert weiter. Es machte Spaß zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lehmen sich in der Lesetruppe engagierten.

Die älteren Razejungen unterstützten ihre jüngsten Akteure und zeigten ihnen auch, welche Trauben nicht gelesen werden sollten bzw. welche Beere zu entfernen waren. Sie waren mit großem Elan bei der Sache. Sie wussten noch genau welche Stöcke sie zusammen mit den Razejunge im Frühjahr geschnitten hatten und freuten sich nun die Ernte einzubringen.

"Erfreulich war die rege Teilnahme der Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schulleiter Marco Britz der St. Georg Grundschule Lehmen mit der wir seit vielen Jahren eine aktive Kooperation pflegen" führte der 2. Vorsitzende Dieter Möhring aus. Die Ernte ging zügig von der Hand und die Stimmung der Erntehelfer war prächtig. Dazu trug natürlich auch das sonnige Herbstwetter bei.

Matthias Etges, der sich bereits in den letzten Jahren als Träger auszeichnete, übernahm auch dieses Mal die anstrengende Tätigkeit mit Bravour. Da die Rebstöcke in diesem Jahr einen ungewöhnlich guten Behang hatten, waren die Lesebütten der Erntehelfer schnell gefüllt und ein flinker Träger gefragt.

Die Ernte war qualitativ und mengenmäßig sehr zufriedenstellend. "Das Lesegut war durchweg in gutem Zustand. Die vielen Stunden im Wingert im Laufe des Jahres mit einer umsichtigen Laubarbeit haben sich gelohnt und die erzielten Öchslegrade waren ungewöhnlich hoch", bemerkte Razejung Willi Unschuld.Die Razejunge waren auch dankbar für die gute Unterstützung von Winzer Uwe Weber bei den Spritzarbeiten im Laufe des Jahres und der fachlichen Beratung von Philipp Dötsch bei den durchzuführenden Weinbergarbeiten.

Nach erfolgreicher Lese servierte Oberrazejung Ralf Menden einen deftigen Imbiss. Während die Kinder sich am Traubensaft erfreuten, verkosteten die Erwachsenen noch den ein und anderen leckeren Rieslingtropfen. Eine gelungene Traubenlese der Lehmer Razejunge, die sich bereits auf weitere Aktivitäten rund um den Wein und den traditionellen Weinbau an der Terrassenmosel vorbereiten.


01.08.2018 - Ein besonderer Arbeitstag - Hermann Müller zu Besuch im Razejungewingert

Hermann Müller im Razejungewingert
Hermann Müller im Razejungewingert

Der Arbeitstag im Razejungewingert am 01. August war ein besonderer Tag für die Lehmer Razejunge. Hermann Müller, der älteste Razejung mit 91 Jahren, stattete seinen Kollegen einen überraschenden Besuch in der Lehmener Würzlay ab. Hermann Müller wohnt z.Z. im Seniorenheim in Winningen. Der Vorstand der Razejunge arrangierte einen Besuch für Hermann. Es war für ihn eine große Überraschung, als er im "Haus im Rebenhang" abgeholt wurde.

Alle hatten dichtgehalten und gegenüber ihm nichts verlauten lassen, damit es auch tatsächlich ein gelungenes Erlebnis wurde.

Hermann Müller konnte so nach langer Zeit wieder den Razejungewingert besuchen. Sein Herz hängt doch so an diesem Weinberg. Bei den Besuchen im Seniorenheim dreht sich bei den Gesprächen für ihn fast alles um diese schöne Fleckchen Erde. Er zeigte sich sichtlich beeindruckt wie sich die Weinberganlage entwickelt hat. Er war überwältigt beim Anblick des Traubenbehangs. So zahlreiche und gut ausgebildete Trauben wie in diesem Jahr hatte er noch nicht gesehen. Ebenso war er angetan vom guten Zustand der kompletten Anlage. Die Keimzelle des Razejungewingerts in der Lehmener Würzlay ist die Parzelle von Hermann.

Willi Unschuld und Gerd Ackermann begutachteten mit ihm eingehend die Reben. Razejung Dieter Möhring zeigte Hermann Müller den gut entwickelten Kräutergarten und den Weinberg-Erlebnispfad mit dem beliebten Rastplatz. Es fanden rege Gespräche mit den anwesenden Razejunge statt, die sich bei der Arbeit ausreichend Zeit nahmen, um sich mit ihrem ältesten Vereinsmitglied auszutauschen. Natürlich wurde auch mit einem kühlen Gläschen Riesling angestoßen. Es war für alle ein gelungener Nachmittag im Razejungeweinberg und ein beeindruckendes Treffen.


02.07.2018 - Blütenmeer im Razejungewingert - Lavendelblüte in der Lehmener Würzlay

Lavendelblüte im Razejungewingert

Im Razejungewingert in der Lehmener Würzlay hat die Lavendelblüte ihren Höhepunkt erreicht. Die einzelnen Terrassen leuchten in kräftigem Violett. Die hochsommerlichen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass die Blüte dieses Jahr ungefähr drei Wochen früher stattfand wie in den Vorjahren. Die Bienen sind bei Sonnenschein rege tätig und sorgen dafür dass es wieder leckeren Lavendelhonig gibt. Zahlreiche Schmetterlinge und unzählige Hummeln werden durch das große Blütenangebot angelockt.

Viele Besucher erfreuen sich an der Blütenpracht, machen Rast im Würzlaygarten und beobachten die Vielzahl der Insekten. Schmetterlinge wie Moselapollo, Segelfalter, Schwalbenschwanz, Perlmuttfalter sowie Großer und Kleiner Fuchs gehören zu beliebten Fotomotiven.

Schwalbenschwanz

Besuchergruppen aus dem Seniorenheim aus Münstermaifeld kamen in den letzten Wochen zu Nachmittagausflügen in den Razejungewingert. Sie bestaunten die Blütenpracht der Lavendelpflanzungen und erfreuten sich an der Vielzahl der wärmeliebenden Gewürzkräuter.

Auch der "Freundeskreis Lavendellabyrinth" aus Kastellaun im Hunsrück machte in der letzen Woche einen Ausflug in die Lehmener Würzlay und ließ sich bei einem geführten Rundgang die Anlage im Razejungewingert erklären.

Die jungen Feigenbäumen und die wärmeliebenden Kräuterpflanzen im Schulkräutergarten haben sich weiter prächtig entwickelt. Die lang anhaltende Trockenheit macht jedoch einigen Blühpflanzen bereits zu schaffen. Die Klimaveränderung mit höheren Durchschnittstemperaturen macht sich inzwischen deutlich bemerkbar.


04.04.2018 - Frühling im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Traubenhyazinthe

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Bienenstock im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Blüte eines Weinbergpfirsichbaums im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Blühender Weinbergpfirsichbaum im Razejungewingert

  • Frühling im Razejunge-Wingert 2018

    Lolly und Lilly vereint am Rastplatz im Razejungewingert

Endlich ist der Frühling in den Razejungewingert eingekehrt. Im Würzlaygarten blühen der Rosmarin, die gelben Weinbergtulpen und die Traubenhyazinthen.

Eine Vielzahl von Gewürzkräutern zeigen bereits neue Triebe. An den Pfirsichbäumen sind die rosa Blütenknospen aufgesprungen.

Die Razejunge haben die Kräuterbeete auf Vordermann gebracht. Die Reben wurden geschnitten und gegürtet. Alte Weinbergpfähle wurden zum Teil erneuert. Der Bienenstock wurde bereits auf der ersten Kuhr positioniert und die emsigen Honigbienen haben direkt ihre Arbeit aufgenommen. Der Rastplatz ist hergerichtet und lädt zum Verweilen ein.

Eine freudige Nachricht für alle Besucher des Razejungewingerts - Lolly ist wieder gut erholt aus seiner Kur zurückgekehrt. Viele, ob jung oder alt, nahmen in den letzten Wochen regen Anteil am Schicksal des Maskottchen des Razejungewingerts.

Der lustige Teddy sitzt nun vertraut zusammen mit seiner Freundin Lilly auf dem Fasstisch des Rastplatzes. Beide erfreuen die Besucher und genießen mit ihnen zusammen die warmen Frühlingstage in der Lehmener Würzlay.


31.03.2018 - Lolly hat einen Kurschatten - seine neue Freundin heißt Lilly

Lilly

Lolly, der kleine Teddy des Razejungewingerts wurde vor Wochen von Unbekannten stark in Mitleidenschaft gezogen. Zur Pflege und Erholung musste er einen Kuraufenthalt in Anspruch nehmen.

LillyViele Freunde und Besucher des Razejungewingerts haben seine Abwesenheit mit Bedauern und Sorge verfolgt. Es war schon erstaunlich, wie viele, ob Jung oder Alt, sich für den lustigen Teddy interessierten. Er wird zur Zeit von der Fachfrau für innere und äußere Teddybärenleiden, Frau Rita Schmidt, gehegt und gepflegt. Sein Kuraufenthalt bekommt ihm ausgesprochen gut. Lolly hat sich einen Kurschatten angelacht.

Die kesse Schöne heißt Lilly. Sie sitzt seit gut zwei Wochen auf dem angestammten Platz ihres Freundes. Sie ist eine ausgesprochene Teddybärenschönheit, dunkelbraune Augen, schlank und hat mittelbraunes, gepflegtes Fell.

Ihr Outfit ist beachtenswert, türkisenes Strickkleid, gemustertes Kopftuch, peppige Halskette, cooles Armband und ein leuchtend rotes Halstuch mit Teddyemblem. Aus inoffiziellen Quellen ging hervor, dass Lilly aus Kattenes stammt.

Die Razejunge freuen sich über diese nachbarschaftliche Geste. Bald werden beide Teddys zusammen auf dem Fasstisch im Razejungewingert sitzen. Dann feiern sie gemeinsam Ostern und erfreuen die Besucher des Rastplatzes im Razejungewingert. Die Lehmer Razejunge hoffen, dass beide dann zusammen unbeschadet die schöne Aussicht auf die Mosel genießen können.


13.03.2018 - Wo ist Lolly.........???

woistlollyLolly, der kleine lustige Teddy, das Maskottchen des Razejungewingerts, ist seit einigen Wochen nicht mehr auf seinem angestammten Platz. Rowdies haben Lolly aus der Halterung am Fasstisch, seinem angestammten Sitzplatz, gerissen, seine Brille zerbrochen, die handgefertigte Kleidung und die runden Füße stark beschädigt und ihn ins Gelände geworfen.

Nicht nur die Grundschulkinder, die ihm seinen Namen gaben, auch zahlreiche Wanderer und die regelmäßigen Besucher des Razejungewingert fragten die Mitglieder der Lehmer Razejunge: "Wo ist denn euer Teddy geblieben?" Lolly gehört zum Razejungewingert wie der historische Glockenturm zu Lehmen. Er spielt in einer heiteren Kurzgeschichte, verfasst von Razejung und Kinderbuchautor Stefan Gemmel, die Hauptrolle und ist somit eine interessante Figur der Kinder- und Jugendliteratur geworden. Den lustigen kleinen Kerl mit seinem rot/weiß kariertem Hemd, seinem Strickumhang, der warmen Wollmütze im Winter und mit seiner coolen Sonnenbrille haben erstaunlich viele ins Herz geschlossen, wie die vielen Nachfragen zeigen.

Nun befindet sich Lolly in Kur. Er erholt sich von der rüden Attacke und wird z.Z. von Rita Schmidt gesundgepflegt. Die zerfledderten Füße werden gestrafft und vernäht, das in Mitleidenschaft gezogenen Outfit wird ausgebessert bzw. erneuert. Ab Ostern soll Lolly wieder auf seinem Stammplatz sitzen. Die Razejunge hoffen, dass der kleine Teddy dann wieder ungestört und in Ruhe von seinem Aussichtspunkt auf die Mosel blicken und die zahlreichen Besucher am Razejungerastplatz begrüßen und erfreuen kann.


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    Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens

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    50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt.

03.06.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Juni mal an einem Samstag statt, am 03.06. Ein anspruchsvoller Einsatz für alle teilnehmenden Akteure.

50 neue Reben wurden an der neuen Drahtanlage gesetzt. Es galt Pflanzlöcher auszuheben, die jungen Reben zu setzen, an Rankhilfen zu befestigen, Wildverbissschutz anzubringen und die jungen Setzlinge ausreichend zu wässern. Ein anderer Teil der Mannschaft führte die letzten Feinarbeiten an der reparierten Trockenmauer oberhalb des Kräutergartens aus und bauten anschließend das verwendete Baugerüst wieder ab.

Die Razejungen hatten mit Unterstützung von Klaus Werner Kröber aus Winningen die vor einem Jahr eingefallene Mauer in der Vorwoche wieder aufgebaut. Über 9 Tonnen Bruchsteine wurden verbaut, alles in mühevoller Handarbeit. Leider wurden von den im Vorfeld bereitgestellten und zwischengelagerten Bruchsteinen ein Teil von Unbekannten entwendet und mussten daher neu beschafft werden - da hört der Spaß allmählich auf.

Trotz der dadurch erforderlichen Mehrarbeit konnten die Arbeiten im vorgesehenen Terminrahmen durchgeführt werden. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen. Nun freuen sie sich bereits auf die große Razejungeweinprobe zur Eröffnung des Lehmener Weinfestes am 24. Juni.


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    Aufbau der neuen Rebendrahtanlage

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    Die jugendlichen Razejunge legten sich mächtig ins Zeug.

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    Die älteren Razejungen standen den jüngeren mit Rat und Tat zur Seite.

04.05.2017 - Monatlicher Arbeitstag der Razejunge

Der turnusmäßige monatliche Arbeitstag fand im Mai am Donnerstag, den 04.05., statt. Um 16:30 Uhr starteten 10 Razejunge mit den geplanten Arbeiten. Es war ein volles Programm und in verschiedenen Gruppen wurden die Maßnahmen konzentriert angegangen. Gestartet wurde mit dem Aufbau der neuen Rebendrahtanlage. Pfähle mussten eingerammt, Erdanker gesetzt, Drähte gezogen und Drahtspanner befestigt werden.

Die jugendlichen Razejunge legten sich dabei mächtig ins Zeug und die älteren standen mit Rat und Tat zur Seite. Die vorbereitenden Arbeiten zur Reparatur der eingestürzten Trockenmauer oberhalb des Kräutergarten koordinierte Razejung Klaus Strick. Loses Mauerwerk wurde abgetragen, und Eisenbefestigungen in den Fels gesetzt. Friedel Weckbecker unterstütze die Razejunge mit dem Einsatz seines Frontladers zum Transport der benötigten Bruchsteine. Eine weitere Maßnahme am Arbeitstag führte Razejung Dieter Möhring durch. Er legte neben den Saatbeeten zur Vermehrung von regionaltypischen Weinbergblumen und -pflanzen noch zusätzliche Totholzbereiche an. Diese tragen zur Förderung der Eidechsenpopulationen bei und unterstützen gleichzeitig die Lebensräume von Hummeln und Wildbienen.

Die Arbeiten gingen schnell von der Hand. Zur Belohnung gab es zum Abschluss einen deftigen Imbiss mit kühle Getränken. Die Helfer konnten auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückschauen und planten bereits neue Aktivitäten.


05.2017 - Razejunge unterstützen Rebschutz: Traubenwickler-Monitoring im Razejungewingert

  • Rebenschutz

    "Gegürtete" Rebstöcke: Wingertsarbeit ist Herzenssache!

  • Rebenschutz

    Pheromonfallen des DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) Rheinland-Pfalz

Im Weinberg gilt der Einbindige Traubenwickler ebenso wie der Bekreuzte Traubenwickler zu den Schädlingen im Weinberg. Beide zählen zu der Ordnung der Schmetterlinge. Die Larven beider Wickler (Heuwurm- und Sauerwurm, jeweils erste und zweite Raupengeneration) befallen die Blüten und Trauben und mindern somit den Ertrag. Als Süßwurm wird die nur die dritte Generation des Bekreuzten Traubenwicklers bezeichnet. Er befällt die reifen süßen Beeren. Befallene Trauben sind auch anfälliger für Botrytis cinerea (Grauschimmel).

Der Einbindige Traubenwickler ist in allen deutschen Weinbaugebieten anzutreffen. Der Bekreuzte Traubenwickler, der seine Heimat in Südeuropa hat, ist bedingt durch den Klimawandel immer häufiger in unserer Region anzutreffen. Er ist auch wesentlich aktiver, sprich gefräßiger, und bedarf einer verstärkten Beobachtung.

Um einen Beitrag zum Rebschutz an der Terrassenmosel zu leisten stellten die Razejunge ihren Weinberg zur Verfügung, um hier Pheromonfallen des DLR RLP (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum RLP) zu positionieren. Son kann die Populationsgröße und der Befall ermittelt werden. Eine Pheromanfalle besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit einem austauschbaren Leimboden. Unter dem Dach der Falle wird eine Kapsel montiert, in der sich das künstliche hergestellte Sexualpheromon des Traubenwicklerweibchens befindet.

Das Sexualpheromon ist ein artspezifischer Duftstoff, den das Traubenwicklerweibchen abgibt, um das Männchen zur Begattung anzulocken. Es werden nur Männchen der gleichen Art angelockt, daher müssen sowohl für den Einbindigen als auch für den Bekreuzten Traubenwickler jeweils entsprechende Fallen ausgehängt werden.

An der Untermosel sind Stationen in Winningen, Kobern-Gondorf, Lehmen (Lehmener Würzlay) und Hatzenport positioniert. Weinbauingenieur Klaus Schmitt vom DLR, selbst Razejung, betreut verschiedene Stationen an der Terrassenmosel. Die Traubenwickler-Fallenfänge und deren Auswertungen dienen dazu Empfehlungen zur Schädlingsbekämpfung für die Winzer im entsprechenden Gebiet zu geben. Im Internet sind unter DLR-RLP / Fachinformationen / Pflanzenschutz / Weinbau die Traubenwickler-Fallenfänge, Fanggröße und Verlauf der Ergebnisse je nach Fangstation zu ersehen (Link: Warndienst- Weinbau-Traubenwickler). Dabei werden die Ergebnisse auch getrennt nach Einbindigem und Bekreuztem Traubenwickler dargestellt. Die Razejunge freuen sich den Rebschutz an der Terrassenmosel zu unterstützen zu können und hoffen natürlich auf einen guten Ertrag im kommenden Herbst.


02.02.2017 - Rebenwurzeln raus - mit dem "Eisernen Klaus"

Der Erhalt und die Pflege der historischen Weinbaulandschaft "Lehmener Würzlay" liegt den Lehmer Razejunge sehr am Herzen. Dazu gehört auch die Offenhaltung nicht mehr bewirtschafteter Weinbergflächen, alte Rebstöcke roden und ausreißen und wuchernde Dorn- und Schlinggewächse entfernen. Dadurch werden wieder alte Trockenmauern und Felsformationen freigelegt, wärmeliebende Kleinbiotope werden gefördert mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna.

In einer ganztägigen Aktion haben sieben Razejunge Anfang Februar 2017 eine alte, nicht mehr bewirtschaftete Weinbergfläche in der Würzlay gerodet und gesäubert. Zuerst wurden die Dornen und Schlinggewächse entfernt, damit die Akteure an die Rebstöcke kamen. Die Stecken wurden ausgezogen, die alten Reben kniehoch abgesägt und dann kam der "Eiserne Klaus" zum Einsatz, um die Rebenwurzeln aus dem Boden auszureißen. Mit diesem robusten Gerät wurden schon zigtausende von alten Rebstöcken in den Steillagen der Terrassenmosel erfolgreich herausgerissen. Der befreundete Winzer Martin Dötsch aus Kobern stellte auf Anfrage von Razejung Dieter Möhring den "Eisernen Klaus" zur Verfügung. Die Razejunge wollten mit einem bewährten und effektiven Gerät die kräftigen Wurzeln der alten Rebstöcke wirkungsvoll entfernen.

Der "Eiserne Klaus" ist eine Kettenwinde mit einem Dreibeinständer. Ein Ständer (Bein) ist schwenkbar und so konnte die stabile Winde der jeweiligen Hangneigung angepasst werden und ein sicherer Stand war gewährleistet. Die stählerne Kette, geführt von einem profiliertem Kettenrad, wurde an ihrem unterem Ende mit einer Schlaufe um den abgeschnittenen Rebstock gelegt und festgezogen. Zwei Razejunge betätigten dann die beiden kompakten Handkurbeln an den Enden der Kettenwelle und zogen die mächtigen Rebenwurzeln aus dem Boden. Es war eine anstrengende und schweißtreibende Arbeit. Die Mannschaften an der Kettenwinde wurden mehrmals ausgewechselt. Besonders routiniert zeigten sich die Razejunge Hermann Waldecker und Hans-Georg Schmidt.

Über 180 Rebenwurzeln wurden so ausgerissen und anschließend mit dem abgeschnittenem und zusammengeharktem Gestrüpp vor Ort verbrannt. Am Ende des Arbeitstages war die alte Weinbergfläche ordentlich gerodet und gesäubert. Mächtige Felsparteien und kunstvolle Trockenmauern sind nun wieder zu bewundern. Im kommenden Frühjahr werden sich typische Weinbergpflanzen und -blumen ansiedeln sowie Reptilien und farbenfrohe Schmetterlinge.

  • Razejungen-Wingert
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