Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel im Razejungewingert

"Der Schatz der Razejungen" - Buchvorstellung zwischen Weinreben

  • Stefan Gemmel bei den Razejungen

    Das Razejunge-Kinderbuch: "Der Schatz der Razejungen"

  • Stefan Gemmel bei den Razejungen

    Der Autor bei der Buchvorstellung im Weinberg der Razejungen

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Um Kindern und Jugendlichen das Brauchtum und die Arbeit in einem Wingert näher zu bringen, haben die Razejungen auch ein eigenes Kinderbuch herausgegeben: "Der Schatz der Razejungen".

Der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel, selbst Razejung, hat darin viel Wissenswertes rund um den Weinbau und unsere Region in eine spannende Geschichte gepackt, die den Leser auf eine ganz eigene Schatzsuche rund um unseren Heimatort Lehmen mit nimmt.

Dieses Buch war auch der Impuls zu einer sehr intensiven Zusammenarbeit der Razejungen mit der Lehmener Grundschule. Das Foto zeigt die Kinder der Schule, zusammen mit einigen Razejungen und dem Autor bei der Buchvorstellung im Weinberg der Razejungen. Hier treffen sich die Schülerinnen und Schüler mehrmals im Jahr, um das Geschehen in einem Weinberg im Jahreslauf hautnah mitzuerleben. Sie helfen den Razejungen, den Weinberg zu bestellen und bekommen so direkt greifbar ein Stück Heimat vermittelt.

Link zur Buchseite des Autors

Stefan Gemmel hat exklusiv für die Lehmer Razejunge und die jungen Besucher im Würzlaygarten der Razejunge eine Kurzgeschichte geschrieben. Sie handelt von Teddy Lolly und seiner Freundin Karla, der Graugans.

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Die Kurzgeschichte "Freunde helfen sich" lesen


Unterricht im Weinberg

Im Rahmen der Kooperation der Lehmer Razejungen mit der Grundschule Lehmen finden im Weinberg der Lehmer Razejungen in der Lehmener "Würzlay" jährlich insgesamt fünf Thementage statt.

Hierzu zählen das "Schneiden und Gürten“, das "Aufbinden", weitere Pflegemaßnahmen und das "Traubenlesen". Es gehört zu den Zielsetzungen der Razejungen, den Kindern und Jugendlichen die einmalige Kulturlandschaft der Terrassenmosel mit ihren Einzigartigkeiten der Natur, speziell des Weinbaus, die alten Traditionen, das Brauchtum, die Arbeiten im Wingert im Laufe der Jahreszeiten nahe zu bringen und das Bewusstsein dafür zu sensibilisieren.

Gleichzeitig wollen sie mit den Kindern Natur- und Umweltschutz praktisch umsetzen. Die Identifikation, die Verbundenheit mit der Untermoselregion soll gefördert werden. Das Wissen um die Vergangenheit unserer Region mit ihrer Arbeitswelt, die Besonderheiten unserer Landschaft soll den Kinder und Jugendlichen auch eine Hilfestellung für ihre private und berufliche Zukunft sein und gleichzeitig sollen sie auch lernen, ein Stück Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.


Razejunge mit und für die Jugend aktiv - ein erfolgreiches Jahr 2017

Razejunge-Nachwuchs

Die Lehmer Razejunge binden in ihre Projekte und vielseitigen Maßnahmen Kinder und Jugendliche aktiv mit ein. Sie wollen die junge Generation für unsere einzigartige Kulturlandschaft - die Terrassenmosel - und deren Erhalt sensibilisieren. Der Vorstand des Vereins ist davon überzeugt, dass dies im Jahr 2017 gelungen ist.

Es gibt praktisch keine größere Aktionen, an der nicht unsere Jüngsten mit beteiligt sind. Sei es beim Schneiden und Binden im Weinberg im Rahmen der Kooperation der Grundschule St. Georg oder beim Pflanzen neuer Reben für unsere neue Drahter-ziehungsanlage an der sich die Jugendlichen unseres Vereins engagiert einbrachten. Auch bei der Reparatur einer Jahrhunderte alten Trockenmauer packten sie kräftig mit an. Es macht immer wieder Spaß dem ältesten Jahrgang der KITA Rappelkiste, den angehenden Schulkindern, Tiere und Pflanzen im Weinberg zu erklären. Sei es beim Betrachten eines Insektenhotels, einem Lesesteinhaufen für Reptilien oder beim Pflücken von Kräuterblättern für einen Tee.

Kinderbuchautor Stefan Gemmel, selbst Razejung, veranstaltet für Kinder und Jugendliche regelmäßig Lesungen im Weinberg und begeistert seine jungen Zuhörer. Auch bei der Lavendel- und Traubenernte zeigen die beteiligten Kinder und Jugendlichen viel Fleiß und Einsatz und man merkt es bereitet ihnen riesigen Spaß.

Natürlich sind unsere Jüngsten bei den Weinfestumzügen mit dabei. Sie sind stolz in Razejungekluft und der von Hand geflochtenen Raz auf dem Rücken bei den Erwachsenen mitzugehen.

Razejunge-Nachwuchs

Im Vorstand des Vereins sind unsere Jugendlichen vertreten, wirken konstruktiv mit und bringen neue Ideen mit ein. Sei es bei den Entwürfen unserer attraktiven Razejunge-Flyer oder bei der Gestaltung unserer neuen Homepage. Sie wird Anfang 2018 "scharf" geschaltet und bietet neben den regelmäßigen Informationen viel Wissenswertes über die Terrassenmosel.

Besonders interessant findet der Vereinsvorstand, dass sich eine Schulklasse aus Belleville im US Bundesstaat Illinois mit Übersetzungen von Homepageseiten der Lehmer Razejunge in ihrem Deutschunterricht beschäftigt. Die Übersetzungen ins Englische sind demnächst auf unserer Internetseite zu lesen - die Razejunge international - gleichzeitig ein Zeichen einer guten Vernetzung.

Auch im kommenden Jahr wird Kindern und Jugendlichen im Razejungewingert einiges geboten. Den Schulen in unserem Landkreis werden im Rahmen ihres Unterrichts Führungen auf dem neuen Weinberg-Erlebnispfad angeboten. Landrat Dr. Alexander Saftig stellte das Konzept der Razejunge auf der Schulträgerkonferenz des Landkreises vor. Die Lehmer Razejunge erfahren für ihre Jugendarbeit überregional Anerkennung und sind stolz darauf.

Im neuen Jahr werden sie ihr Engagement für Kinder und Jugendliche selbstverständlich weiter fortführen. Es bleibt also spannend, was die Lehmer Razejunge im Rahmen ihrer Jugendarbeit weiterhin unternehmen.


22. Mai 2017: Gespenster in der Lehmener Würzlay

Kita "Rappelkiste" besucht Razejungewingert

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    Durch ein "Fenstertuch" auf dem Boden erkunden die Kinder den steinigen Untergrund.

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    Razejung Dieter nennt den Kindern  die Namen der verschiedenen Pflanzen.

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    Am "Insektenhotel" können die Kinder sehen, wo sich die Insekten ein Zuhause suchen.

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    Im Kräutergarten sammeln die Kinder die unterschiedlichsten duftenden Kräuter.

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    Die Schüler schichteten Bruchsteine in unterschiedlicher Größe zu einem ansehnlichen Steinhaufen auf.

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    Die Kita "Rappelkiste" aus Lehmen zu Besuch im Razejungenwingert

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    Ein Andenken an den Besuch im Razejungewingert: Ein handgefertigtes Schieferherz

Lehmer Razejunge Auf Einladung der Lehmer Razejunge besuchten die angehenden Schulkinder der Kita "Rappelkiste" Lehmen den Razejungewingert in der Lehmener Würzlay, um Flora und Fauna in der historischen Weinbaulandschaft näher kennen zu lernen.

Die Kinder des ältesten Jahrgangs der Kita, die "Gespenster" wanderten am 22. Mai in Begleitung von Erzieherin Marietta Becker und Mutter Michèl von der Kindertagestätte in den Weinberg. Hier warteten schon die Razejunge Willi Unschuld und Dieter Möhring auf die jungen Gäste. Zuerst wurde der Weinbergboden in Augenschein genommen. Durch ein "Fenstertuch", das auf den Boden gelegt wurde, erkundeten die interessierten Kinder den steinigen Untergrund.

Es wurden die tollsten Fundstücke entdeckt: Abgeschnittene Rebstücke, Bindedrahtreste, Käfer, Würmer, Schneckenhäuschen und uralte Steine mit Abdrücken von Lebewesen aus einem ehemaligen uralten Meer, dass sich vor einer kaum vorzustellenden Zeit in der Region befand. Großes Staunen bei den jungen Forschern. Sie sammelten ihre gefundenen Schätze in Tüten, natürlich mit Namen versehen, damit ein jeder auch seinen persönlichen Schatz mit nach Hause nehmen konnte.

Razejung Willi erklärte anschließend wie wichtig Bienen, Hummeln und Wespen für die Pflanzen und Blumen im Weinberg sind. Am großen "Insektenhotel" vor dem Kräutergarten konnten die Kinder sehen, wo die Insekten sich ein Zuhause suchen. Im Kräutergarten selbst wurden dann die unterschiedlichsten duftenden Kräuter gesammelt. Razejung Dieter nannte die Namen der verschiedenen Pflanzen und erklärte, was daraus alles zubereitet werden kann.

Die Blätter wurden abgeschnitten oder abgezupft, zwischen den Fingern gerieben und dann wurde ein wohl riechender Duft u.a. von Thymian, Oregano, Salbei, Rosmarin, Zitronen-und Bergmelisse wahrgenommen. Die Kinder wussten auch, dass die Oma das eine oder andere Kraut im Garten hat und daraus u.a. Tee zubereitet. Die in einem Weidekorb eingesammelten Kräuter wurden anschließend zu kreativen Kräuterbildern und -sträußen verarbeitet. Es entstanden sehenswerte kleine Kunstwerke von Marie, Wared, Jolien, Alea, Felicia, Benjamin, Destiny und Leif.

Nach einer kurzen Pause ging die Erkundung im Wingert weiter. Schmetterlinge wie Segel-, Zitronen- und Aurorafalter, sowie Admiral und Kleiner Fuchs waren zu sehen. Über die warmen Bruchsteinplatten huschten Mauereidechsen und versteckten sich schnell vor den neugierigen Besuchern. Die Razejunge hatten schon mit der Anlage einer "Steinlinse" begonnen. Die "Gespenster" aus der Kindertagesstätte halfen eifrig beim Ausbau der kleinen Anlage. Sie schichteten Bruchsteine in unterschiedlicher Größe zu einem ansehnlichen Steinhaufen auf, ein Zuhause und ein willkommener Unterschlupf für Reptilien im Weinberg. Ein Wohnhaus für Eidechsen, wie die Kinder treffend bemerkten.

Zur Belohnung und als kleines Andenken an den Besuch im Razejungewingert erhielten die Kinder und natürlich auch ihre Begleiterinnen ein kleine Kette mit einem handgefertigtem Schieferherz. Die acht "Gespenster" der Kita "Rappelkiste" überraschten die Razejunge mit einer selbstgebastelten Geisterburg und einem Bild ihrer Gruppe. Mit den unterschiedlichsten Aktionen im Weinberg versucht der Verein der Lehmer Razejunge Kindern und Jugendlichen die einzigartige Natur der Terrassenmosel auf verständliche Art näherzubringen. Es wurde auch bereits das nächsten Projekt im Razejungewingert gestartet. Unter dem Motto: "Staunen-begreifen-verstehen" wird ein Weinberg-Erlebnispfad speziell für die jüngere Generation angelegt.


21. Februar 2017: Schulunterricht einmal anders erleben

Schneiden und Gürten im Razejungewingert

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    Gerd Ackermann führte  eine sachkundige Unterweisung des Schneiden und Gürtens durch.

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    Die Grundschülerinnen und -schüler freuen sich schon auf die nächsten praktischen Arbeitstage in der Lehmener Würzlay.

Das Klassenzimmer der Lehmener Grundschülerinnen und -schüler wurde am 21. Februar einfach in die historische Weinbaulandschaft der Lehmener Würzlay in den Razejungewingert verlegt. Das Projekt "Rund ums Jahr im Weinberg" ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Kooperation Lehmer Razejunge - Grundschule St. Georg Lehmen, ein Stück Generationen-vertrag zwischen Jung und Alt. Seit nunmehr 8 Jahren betreuen die Razejunge die Grundschülerinnen und -schüler bei der praktischen Arbeit im Weinberg.

"Das Wissen um die Vergangenheit unserer Region mit ihrer sich stark veränderten Arbeitswelt, die Besonderheiten unserer einzigartigen Kulturlandschaft der Terrassenmosel mit seiner artenreichen Flora und Fauna soll den Kindern und Jugendlichen nahegebracht werden. Gleichzeitig sollen sie auch lernen, ein Stück Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen", führte der zweite Vorsitzende der Lehmer Razejunge Dieter Möhring zu den Hintergründen der Grundschulkooperation aus.

Als Auftakt des diesjährigen Wingertsjahres stand das „Schneiden und Gürten" im Razejungeweinberg an. Das fachgerechte Schneiden der Triebe erfordert Erfahrung und einiges handwerkliches Geschick. Da die Erfahrung des Schneidens bei den Grundschülerinnen und -schülern naturgemäß noch nicht so ausgeprägt sein konnte, standen die Senioren der Lehmer Razejungen den 17 Mädchen und Jungen des 3. und 4. Schuljahrs der Sankt Georg Grundschule mit ihrer Lehrerinnen Frau Petra Heiden und Frau Valesca Schmidt zur Seite. Bei der diesjährigen Wingertsaktion waren die Razejungen vertreten durch Gerd Ackermann, Manfred Becker, Willi Unschuld, Hermann Waldecker und Dieter Möhring.

Gerd Ackermann führte zu Beginn der praktischen Arbeiten eine sachkundige Unterweisung des Schneiden und Gürtens durch. Der Umgang mit der Rebenschere sieht zwar einfach aus, bedarf aber einer gewissen Geschicklichkeit. Auch der Blick, welche Rebenruten abzuschneiden sind und welche im laufenden Jahr die Trauben tragen sollen, muss geübt sein. Alle Schülerinnen und Schüler durften sich natürlich selbst an den Rebstöcken erproben. Sie waren konzentriert und eifrig bei der Sache und sparten nicht mit Fragen. Sie wollten schon genau wissen wie das „Handwerk“ richtig geht.

Die Schülerinnen und -schüler zeigten, dass sie eine schnelle Auffassungsgabe haben. Die Anweisungen wurden geschickt umgesetzt, Kniffs und Tipps der betreuenden Razejungen wurden rasch aufgenommen, und das Schneiden ging zügig voran. Gerd Ackermann ließ es sich natürlich nicht nehmen, an einigen ausgewählten Rebstöcken das Gürten in traditioneller Herzform zu demonstrieren, nach dem Motto "Wingertsarbeit ist Herzenssache". Das Gürten ist seine Spezialität.

Seine langjährige Erfahrung kam den gelehrigen Schülern im Weinberg zugute. Geschickt wurde der ausgewählte, beim Schneiden stehen gelassene Rebentrieb gebogen und mit Gürtdraht angebunden. Zum Abschluss wurden dann noch die alten abgeschnittenen Rebstücke auf einem kleinen Feuer verbrannt. das machte allen riesigen Spaß. Der praktische Unterricht im Razejunge-weinberg, ein Stück angewandte Heimatkunde an der Untermosel. Mit Freude und Interesse schauen die Grundschülerinnen und -schüler schon den nächsten praktischen Arbeitstagen in der Lehmener Würzlay entgegen.


Razejunge spenden für Lehmener Kinder

Scheckübergabe

Am Neujahrsempfang 2017 der Gemeinde Lehmen übergab im Namen der Lehmer Razejunge der 2. Vorsitzende des Vereins, Dieter Möhring, Spenden mit einem Gesamtbetrag von 300,- € an drei Lehmener Institutionen.

Die Lehmer Razejunge unterhalten in der Lehmener Würzlay ihren "Razejungewingert". Sie tragen somit zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft der Terrassenmosel mit den kunstvoll errichteten Trockenmauern und der einmaligen Flora und Fauna mit ihrer Artenvielfalt bei. Bei all ihren Arbeiten und Projekten binden die Razejunge Kinder und Jugendliche mit ein, um sie für den Natur- und Umweltschutz und für unsere historische Weinbaulandschaft zu sensibilisieren. Die Arbeiten und Projekte der Razejunge werden überregional anerkannt und unterstützt.

Die Lehmer Razejunge finden sich ihrem Heimatort sehr verbunden und wollen daher 3 Lehmener Institutionen mit jeweils einer Spende über 100,- € einen angenehmen und positiven Start ins neue Jahr ermöglichen. "Dies ist ein Teil unseres erhaltenen Umweltpreise in 2016, an dem vor allem unsere jüngere Generation mit teilhaben soll", führte Dieter Möhring bei der Spendenübergabe aus.

Spenden jeweils in der Höhe von 100,- € gingen an die KITA "Rappelkiste" Lehmen, die Grundschule St. Georg mit der die Razejunge eine langjährige Kooperation mit ihrem Projekt "Rund ums Jahr im Weinberg" unterhalten und an die Katholische Pfarrgemeinde "St. Castor" zum Bau der neuen Orgel.


23.06.2016: Lesewanderung mit Stefan Gemmel

Stefan Gemmel, Razejunge und Schulkinder im Weinberg

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    Lesung mit Stefan Gemmel im Weinberg der Razejunge

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    Arefa mit Stefan Gemmel

Mit einer interessanten Idee der Razejunge hat Stefan Gemmel eine neue Geschichte geschrieben. Auf Einladung der Razejunge hat Stefan Gemmel am Donnerstag, dem 23.06.2016, für die Kinder der Grundschule Lehmen diese Geschichte gelesen. Im Mittelpunkt steht der schon berühmte Teddy, der am Treffpunkt der Razejunge im Lehmener Weinberg sitzt.

Im Weinberg konnten die Kinder interessantes erleben. Ein Razejung hat erklärt, was für Werkzeuge man früher benutzte und wie man sich um die Reben kümmerte. Dann hat Stefan Gemmel den Kindern seine Geschichte vorgelesen - so wie man Stefan kennt! Eine junge syrische Frau, Heba, hatte die Geschichte vorher auf Arabisch übersetzt, und an diesem Tag dann den Kindern auf Arabisch vorgelesen. Alle Kinder haben gespannt zugehört und die Geschichte hat ihnen sehr gut gefallen. Danach hat jedes Kind einen kleinen Fragebogen gelöst, als Geschenk gab es ein Kinderbuch und ein Autogramm von Stefan Gemmel. Die Geschichte von Stefan Gemmel kann man sowohl in deutscher als auch in arabischer bei den Razejungen erhalten.

Im Rahmen eines Praktikums hat Arefa, eine junge Asylantin, die Veranstaltung von Stefan Gemmel besucht. Arefa möchte Journalistin werden. Sie hat daher auch diesen kleinen Bericht geschrieben.


18. Juni 2016: Ritter im Kräutergarten

Die angehenden Schulkinder der KITA "Rappelkiste" in Lehmen besuchen den Kräutergarten im Razejungewingert.

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    Klaus Strick erläutert den Kindern die Kräutersorten.

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    Die "Ritter" der KITA, Razejung Klaus Strick, Marietta Becker, Alexandra Lohn und Razejung Dieter Möhring.

Die Kinder des ältesten Jahrgangs der KITA, die "Ritter", wanderten am 18. Juni in Begleitung von Marietta Becker, Alexandra Lohn und Razejung Dieter Möhring von der Pat in die Lehmener Würzlay.

Hier wartete schon Razejung Klaus Strick. Er erläuterte den wissbegierigen Kindern die einzelnen Kräutersorten und ihre Verwendung. Dieter Möhring zeiget den jungen Besuchern die "Indianernessel" aus der der Oswgeo - Tee hergestellt wird. Eine bekannte Teesorte der Indianer Nordamerikas.

Die Indianernessel hat eine auffallend feuerrote Blüte. Diese kam auch in einer Kurzgeschichte, verfasst von Stephan Gemmel, vor. Stefan hatte speziell für jugendliche Besucher des Kräutergartens, KITA- und Grundschulkinder und natürlich auch für die jüngsten Razejungen die lustige Geschichte "Freunde helfen sich" geschrieben.

Dieter las bei Nieselregen den Kindern die lustige Geschichte vor. Die Indianernessel, Harri die Eidechse und selbst verständlich unser Teddy auf dem Faßtisch spielen in der Geschichte die Hauptrollen. Alle Kinder und selbstverständlich auch die beiden begleitenden Erzieherinnen Alexandra und Marietta erhielten einen frischen Lavendelstrauß aus dem Razejungewingert.

Auf dem Rückweg zur KITA konnten die "Ritter" viele Weinbergschnecken bewundern, die sich bei der feuchten Witterung zeigten. Zurück in der Kindertagesstätte überreichten Julian und Drystan den Razejungen einen von den Rittern gebastelten Bergfried einer Burg mit den Namen aller wetterfesten Ritter zum Dank für den Besuch im Kräutergarten.


16. März 2015: Jung und Alt gemeinsam im Weinberg

Schneiden und Gürten im Razejungewingert

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    Gerd Ackermanns Spezialität ist das "Hierten“ (=Gürten) der Weinreben.

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    Die Schülerinnen und Schüler durften das "Gürten" natürlich selbst an den Rebstöcken erproben.

Das Projekt "Rund ums Jahr im Weinberg" ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Kooperation Lehmer Razejunge - Grundschule St. Georg Lehmen, ein Stück Generationenvertrag zwischen Jung und Alt. Seit nunmehr 6 Jahren betreuen die Razejunge die Grundschülerinnen und -schüler bei der praktischen Arbeit im Weinberg. Am 16. März 2015 fand als Auftakt des diesjährigen Wingertsjahres der Schülerinnen und -schüler das „Schneiden und Gürten" im Razejungeweinberg in der Lehmener Würzlay statt.

Es gehört zu der Zielsetzung der Razejunge, den Kindern und Jugendlichen die einmalige Kulturlandschaft der Terrassenmosel mit all ihren Einzigartigkeiten der Natur, speziell des Weinbaus mit seiner geschichtlichen Tradition, die Arbeiten im Wingert im Laufe der Jahreszeiten als angewandte Heimatkunde und Heimatpflege nahe zu bringen und das Bewusstsein dafür zu sensibilisieren. Das Wissen um die Vergangenheit unserer Region mit ihrer sich stark veränderten Arbeitswelt und die Besonderheiten unserer Landschaft soll den Kindern und Jugendlichen auch eine Hilfestellung für ihre Zukunft sein. Gleichzeitig sollen sie auch lernen, ein Stück Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.

Das fachgerechte Schneiden der Triebe erfordert Erfahrung und einiges handwerkliches Geschick. Da die Erfahrung des Schneidens bei den Grundschülerinnen und-schülern naturgemäß noch nicht so ausgeprägt sein konnte, standen die Senioren der Lehmer Razejungen den 17 Mädchen und Jungen des 3. und 4. Schuljahrs der Sankt Georg Grundschule mit ihrer Lehrerin Frau Doro Gemmel zur Seite. Bei der diesjährigen Wingertsaktion waren die Razejungen vertreten durch Gerd Ackermann, Willi Unschuld, Hans-Georg Schmidt, Dieter Möhring, Hermann Waldecker und Klaus Strick. Willi Unschuld und Gerd Ackermann führten zu Beginn der praktischen Arbeiten eine sachkundige Unterweisung durch. Die Schülerinnen und -schüler zeigten, dass sie eine schnelle Auffassungsgabe haben. Die Anweisungen wurden geschickt umgesetzt, Kniffs und Tipps der betreuenden Razejungen wurden rasch aufgenommen, und das Schneiden ging immer besser von der Hand.

Nach einer kleinen Frühstückspause wurde dann das Gürten in Angriff genommen. Gerd Ackermann übernahm die Demonstration dieses kniffligen Arbeitsganges. Er sagt natürlich lieber „hierten“. Das Gürten ist seine Spezialität. Seine langjährige Erfahrung kam den gelehrigen Schülern im Weinberg zu gute. Geschickt wurde der ausgewählte, beim Schneiden stehen gelassenen Rebentrieb gebogen und mit Gürtdraht angebunden. Alle Schülerinnen und Schüler durften sich natürlich selbst an den Rebstöcken erproben. Sie waren konzentriert und eifrig bei der Sache und sparten nicht mit Fragen. Sie wollten schon genau wissen wie das „Handwerk“ richtig geht. Gerd ließ es sich natürlich nicht nehmen, an einigen ausgewählten Rebstöcken das Gürten in traditioneller Herzform zu demonstrieren, nach dem Motto "Wingertsarbeit sollte Herzens-sache sein". Praktischer Unterricht im Razejungeweinberg, ein Stück angewandte Heimatkunde an der Untermosel. Mit Freude und Interesse schauen die Grundschülerinnen und -schüler schon den nächsten praktischen Arbeitstagen in der Lehmener Würzlay entgegen.


14.07.2014: 24 junge Gärtner im Kräutergarten des Razejungenwingerts

  • Schulkräutergarten

    Die Razejungen Klaus Strick und Gerd Ackermann zeigen den Kindern auch, wie ein Weinberg in Schuss gehalten wird.

  • Schulkräutergarten

    Nach der Frühstückspause wurden die Pflanzenrabatten gesäubert und gepflegt.

  • Schulkräutergarten

    Praktischer Unterricht im Kräutergarten des Razejunge-Wingerts

  • Schulkräutergarten

    Dritt- und Viertklässler der Grundschule lehmen mit ihrer Lehrerin Frau Alefsen zu Gast bei den Razejungen

  • Schulkräutergarten

    Der Schwalbenschwanz

  • Schulkräutergarten

    Die scharlachrot blühende Indianernessel

Im Rahmen der Kooperation Lehmer Razejungen - Grundschule Lehmen fand am 17. Juli im neu angelegten Kräutergarten des Razejungenwingerts in der Lehmener Würzlay ein weiterer gemeinsamer Projekttag statt. 24 Schülerinnen und Schüler des 3. und 4. Schuljahrs mit ihrer Lehrerin Frau Alefsen ließen sich die Pflanzen im neuangelegten Schul-Kräutergarten vom Razejung Dieter Möhring erklären.

In voller Blüte standen bereits die Asiatische Duftnessel mit blauvioletten Rispenblüten und die scharlachrot blühende Indianernessel aus der der bekannte Oswego-Tee hergestellt wird. Die Indianer Nordamerikas schätzten bereits diesen schmackhaften Tee und trockneten dazu die kurz gestielten Blätter und die Blütenstände. Aber auch zum Aromatisieren von Obstsalat können die Blätter verwendet werden. Die Kinder konnten auch viel zu der heimischen Teebereitung aus Melisse erzählen. Sie hatten es von den Großeltern bzw. Eltern erfahren und berichteten eifrig darüber. Viele erkannten auch Thymian und Rosmarin in den Kräuterbeeten.

Nach der Frühstückspause wurden die Pflanzenrabatten gesäubert und gepflegt. Die Razejungen Klaus Strick und Gerd Ackermann zeigten den jungen Landschaftsgärtnern Kniffs und Tricks wie ein gut gepflegter Kräutergarten in Schuss gehalten wird. Dabei wurde sich eifrig unterhalten und fast jeder konnte eine kleine Geschichte zum Besten geben und die Razejungen staunten nicht schlecht, welche Themen von den Schülerinnen und Schülern zur Sprache kamen.

Die Geschichten und Geschichtchen drehten sich um Gartenbau und Blumenpflege, Schmetterlinge, Bienen und Umweltschutz, aber auch über den Weltraum und "Schwarze Löcher" im Universum wurde diskutiert. Praktischer Unterricht im Kräutergarten des Razejunge-Wingerts brachte den Grundschülerinnen und- schülern die heimische Natur näher und es machte allen Beteiligten viel Spaß.


Juli 2014: Schulkräutergarten neu angelegt

Gemeinsame Aktion von Lehmer Razejunge und Grundschule

Die Kooperation Lehmer Razejunge - Grundschule Sankt Georg Lehmen wird seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt. Unter der Thematik "Rund ums Jahr im Weinberg" erhalten die Grundschüler praktischen Unterricht im Weingarten der Lehmer Razejunge in der Lehmener Würzlay. Die Kinder erleben und führen die traditionelle Weinbergarbeit unter Anleitung selbst durch vom "Schneiden und Binden" im Frühjahr über das "Stümpen" bis hin zur gemeinsamen "Weinlese".

Nunmehr erfolgte vor den diesjährigen Sommerferien eine Erweiterung des Schulprojektes durch die Lehmer Razejunge, indem die Neuanlegung eines naturnahen Schulkräutergartens in den flacheren Partien am Fuße alter Trockenmauern des Razejunge-Weinbergs in der Lehmener Würzlay vorgenommen wurde. Auf einer Fläche von über 150 m² wurden Kräuterbeete von den Razejungen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern angelegt. An mit dem Lehrerkollegium abgestimmten Projekttagen wirkten die Kinder an der Entstehung des Schulkräutergartens aktiv mit.

Die Schülerinnen und Schüler halfen beim Pflanzen. Sie bildeten u.a. eine Kette und gaben die einzelnen Kräuter aus den Setzkästen bis hin zu einem Razejung, der dann die Kräuter in die Hangstücke einpflanzte. Es machte allen riesigen Spaß. Beim Gießen der Pflanzen waren die Schulkinder kaum zu bremsen. Von den Wasserzapfstellen zu den einzelnen Setzlingen pendelten die eifrigen Gärtnerinnen und Gärtner emsig hin und her. Keine Pflanze wurde ausgelassen.

"Es ist einfach toll die Kinder so begeistert beim praktischen Unterricht zu erleben. Ich bin froh, dass die Lehmer Razejunge uns diese Möglichkeit bieten, das ist nicht selbstverständlich", freute sich die betreuende Lehrerin Doro Gemmel. "Diese Ausweitung des Projektes mit einem naturnahen Schulkräutergarten soll Kinder und Jugendliche für unsere einzigartige Natur der Terrassenmosel, für den Natur- und den Umweltschutz sensibilisieren", führt der 2. Vorsitzende der Lehmer Razejunge, Dieter Möhring, aus.

Bei der Anlegung des Kräutergartens wurde der Aspekt des zu erwartenden Klimawandels berücksichtigt. Es wurden daher auch mediterrane Gewürzpflanzen entsprechend eingebracht. Berücksichtigt wurden bei der Gestaltung von Kräuterbeeten ursprünglich beheimatete alte Kräutersorten, die teilweise keltischen Ursprungs und als Heil- und Salbkräuter in Vergessenheit geraten sind. Im ersten Schritt wurden 25 unterschiedliche Sorten mit über 750 Pflanzen gemeinsam gesetzt. Berücksichtigt wurden nur genießbare und Kind gerechte mehrjährige Pflanzen. Beliebt ist bei Kindern u.a. der Römische Schildampfer (Sauerampferart). Seine Blätter sind auch roh essbar.

Als fachliche Betreuung wurde von den Razejungen Frau Dipl. Ing. Regine Eckenroth, Garten- und Landschaftsplanung, Münstermaifeld-Keldung, mit herangezogen. Sie legte besonderen Wert darauf, dass die Anlage naturnah und pflegleicht, für die Schulkinder nutzbar und mit der Natur harmonisch im Einklang ist. Wenn die gepflanzten Kräuter gut anwachsen und gedeihen, wird jetzt schon daran gedacht die Anlage zu erweitern. Einbindung in den neuen Kräutergarten fand auch ein großes Insektenhotel. Für zahlreiche Schmetterlinge und Insekten ist inzwischen der neue Kräutergarten mit seinen zahlreichen farbenfrohen Blüten ein Eldorado. Die Indianernessel und die Asiatische Duftnessel mit ihrer Blütenpracht heben sich deutlich vom dunklen Hintergrund der Bruchsteinmauern ab. Zahlreiche wärmeliebende Eidechsen und Käfer finden in den Spalten und Ritzen der Trockenmauern ein neues zu Hause.

Die geschwungenen Beete, aufgeteilt in sich wiederholende Sektionen wurden durch eine neue kniehohe typische Trockenmauerzeile talseitig begrenzt. Entlang dieser Mauer wurde ein typischer schmaler Wingertspfad angelegt von dem die Kinder den neu entstandenen Kräutergarten mit seiner umfangreichen Flora und Fauna der einzigartigen Untermoselregion hautnah erleben können. In Kind gerechten Schriften, Unterrichtshilfen sollen zukünftig den Schülerinnen und Schülern ergänzende Erklärungen und Erläuterungen zu den der Pflanzen- und Tierwelt im neuen Kräutergarten gegeben werden. Razejungen und Schulleitung sehen in der Anlegung des neuen Schulkräutergartens ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Projekt.

Auflistung der gepflanzten Kräutersorten:

Rotlaubiger Fenchel - Kleiner Wiesenknopf, grün-rotbläulich
Großblütige Königskerze - Echter Lavendel, Lavendula angustifolia, officinalis
Monatserdbeere, weiß - Griechischer Oregano, weißlich
Kümmel-Thymian, rosa - Kleiner Gewürz-Thymian, hellviolett
Orangen-Thymian, hellrosa - Liebstöckel (Maggikraut)
Muskateller-Salbei, hellviolett - Nachtkerze, gelb
Asiat. Duftnessel (Mexikonessel), blauviolett - Indianernessel, scharlachrot
Sonnenhut, purpurrot - Rosmarin, hellblau
Melisse, weiß - Orangen-Minze, leuchtend violettrosa
Marokkanische Minze, hellviolett - Römischer Schildampfer, weißlich grün
Weinberglauch, weißlich, innen bordeauxrot - Färberkamille, goldgelb
Apotheker-Salbei, leuchtend-blauviolett - Bergminze, weiß, hellviolett
Winterharter Majoran - Winterbohnenkraut, hellviolett, wintergrün

Juli 2014 Dieter Möhring


13. Juni 2014: Schulkräutergarten wird neu angelegt

Die Kooperation Lehmer Razejunge / Grundschule Sankt Georg Lehmen wird seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt. Unter der Thematik "Rund ums Jahr im Weinberg" erhalten die Grundschüler praktischen Unterricht im Weingarten der Lehmer Razejunge in der Lehmer "Würzlay". Die Kinder erleben und führen die traditionelle Weinbergarbeit unter Anleitung selbst durch vom "Schneiden und Binden" im Frühjahr über das "Stümpen" bis hin zur gemeinsamen "Weinlese".

Nunmehr erfolgt eine Erweiterung des Schulprojektes durch die Lehmer Razejunge indem die Neuanlegung eines naturnahen Schulkräutergartens in den flacheren Partien des Razejunge - Weinbergs vorgenommen wird mit ca. 120 m² Kräuterbeetflächen. "Diese Ausweitung des Projektes mit einem naturnahen Schulkräutergarten soll Kinder und Jugendliche für unsere einzigartige Natur der Terrassenmosel, für den Natur- und den Umweltschutz sensibilisieren", führt der 2. Vorsitzende der Lehmer Razejunge, Dieter Möhring, aus.

Bei der Anlegung des Kräutergartens wird der Aspekt des zu erwartenden Klimawandels berücksichtigt. Es werden daher auch mediterrane Gewürzpflanzen entsprechend eingebracht. Berücksichtigt werden bei der Gestaltung von Kräuterbeeten ursprünglich beheimatete alte Kräutersorten, die teilweise keltischen Ursprungs und als Heil- und Salbkräuter in Vergessenheit geraten sind. Vorgesehen sind 25 unterschiedliche Kräuter. Berücksichtigt werden nur genießbare und Kind gerechte Pflanzen. Beliebt ist bei Kindern u.a. der Römische Schildampfer (Sauerampferart). Seine Blätter sind auch roh essbar. Als fachliche Betreuung wurde Frau Dipl. Ing. Regine Eckenroth, Garten- und Landschaftsplanung, Münstermaifeld-Keldung, mit herangezogen. Die geplanten geschwungenen Beete, aufgeteilt in sich wiederholenden Abschnitten, am Fuße alter bestehender Trockenmauern werden durch eine neu zu bauende kniehohe Trockenmauerzeile talseitig begrenzt.

Pflegearbeiten sollen durch die Schüler selbst durchgeführt werden. Sie erhalten entsprechende Unterstützung und Anleitung durch die Razejunge. An mit dem Lehrerkollegium abzustimmenden Projekttagen werden die Kinder an der Entstehung des Schulkräutergartens aktiv mitwirken. Der Start für die Schülerinnen und Schüler war der 13. Juni. Das 1. und 2. Schuljahr mit ihrer Lehrerin Frau Doro Gemmel besuchte den Razejungewingert. Mitglieder der Lehmer Razejunge hatten bereits mit der Anlage des Kräutergarten begonnen.

Die Schülerinnen und Schüler halfen beim Pflanzen. Sie bildeten eine Kette und gaben die einzelnen Kräuter aus den Setzkästen bis hin zu einem Razejung, der dann die Kräuter in die Hangstücke einpflanzte. Es machte allen riesigen Spaß. Beim Gießen der Pflanzen waren die Schulkinder kaum zu bremsen. Von den Wasserzapfstellen zu den einzelnen Setzlingen pendelten die eifrigen Gärtnerinnen und Gärtner emsig hin und her. Keine Pflanze wurde ausgelassen. "Es ist einfach toll die Kinder so begeistert beim praktischen Unterricht zu erleben. Ich bin froh, dass die Lehmer Razejunge uns diese Möglichkeit bieten, das ist nicht selbstverständlich", freute sich die betreuende Lehrerin Doro Gemmel.

Für Insekten und zahlreiche Schmetterlinge wird der neue Kräutergarten mit seinen zahlreichen Blüten ein Eldorado sein. Zahlreiche wärmeliebende Eidechsen und Käfer finden in den Spalten und Ritzen der Trockenmauern ein neues zu Hause und können von den Kindern beobachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler können im neu entstehenden Kräutergarten die umfangreiche Flora und Fauna unserer einzigartigen Untermoselregion hautnah erleben. Am Ende des praktischen Unterrichts im Schulgarten in der Lehmener Würzlay erhielt jedes Kind von den Razejungen einen kleinen Lavendeltopf mit einer blühenden Pflanzen, den es zu Hause einpflanzen und pflegen kann. Alle Beteiligten sehen schon mit Interesse dem nächsten Schultag im Razejungenwingert  

Die nächsten Termine

Datum: 9. März 2018
KOCHEN
Zeit: 16:30 Uhr
Ort: Regionale Schule Kobern-Gondorf


Datum: 06. April 2018
WEINSEMINAR
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Probierstube Weingut Matthias Deis, Lehmen


Datum: 27. April 2018
KRÄUTERKÜCHE FÜR FRAUEN
Zeit: 15:00 Uhr
Ort: Würzlaygarten, anschl. Restauration "Erlenbärsch", Lehmen

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Impressionen

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