Hans Peter Röhrig ist neuer Ehrenrazejung in Lehmen 2017/18

Lehmen. Jedes Jahr ernennen die Lehmer Razejunge für die neue Weinsaison ihren Ehrenrazejung. Auf eines legt der aktive Verein, der sich der Förderung des traditionellen Terrassenweinbaus an der Untermosel verschrieben hat, dabei besonderen Wert: Ihr Weinregent muss auf ganz besondere Weise mit der Region verbunden sein, sich zum traditionellen Rieslinganbau bekennen und die Weinbaukultur der Terrassenmosel fördern.
 
Einer, der diese Voraussetzungen erfüllt, ist Hans Peter Röhrig, Geschäftsführer des röhrighagebaumarktes in Zeulenroda/Thüringen und Initiator von röhrig - forum Kulturbühne. Die Geschäfte in Treis-Karden führt inzwischen sein Sohn Volker und seine Tochter Yvonne ist für die Kulturbühne verantwortlich. Aus Sicht der Lehmer Razejunge ist Hans Peter Röhrig ein würdiger Nachfolger für Michael Dötsch, Leiter Region Rauschermühle der innogy SE, Ehrenrazejung des vergangenen Jahres.  
 
Hans Peter Röhrig, 69 Jahre, verheiratet und Vater von drei Kindern ist seit über 50 Jahren erfolgreicher selbstständiger Kaufmann. Aus dem kleinen elterlichen Landhandelbetrieb wurde unter seiner Leitung ein führendes Bauzentrum mit Gartencenter. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgten unter seiner Leitung erfolgreiche Betriebsgründungen in den neuen Bundesländern. Die Nachwuchsförderung und Heranführung junger engagierter Leute im kulturellen Bereich ist ihm eine Herzensangelegenheit. Förderung von kulturellen Veranstaltungen gerader von kleinen Gruppen und die Herausgabe des Kultur-Newsletter sind für ihn mehr als nur ein Hobby.  

Die Razejunge konnten sich beim offiziellen Besuch am 11. Mai in der "Alten Kulturbühne" des röhrig Erlebnismarktes in Treis-Karden über die einschlägigen Kenntnisse und Hintergrundinformationen des Weinbaues an der Terrassenmosel ihres neuen Ehrenrazejungen überzeugen. „ Wir haben Hans Peter Röhrig als dynamischen, ehrlichen und unkomplizierten Partner kennen gelernt. Er ist humorvoll, hat das Herz am rechten Fleck und besticht durch sein soziales Engagement.", betonte Dieter Möhring, der 2.Vorsitzende der Lehmer Razejunge.
 
Hans Peter Röhrig ist ein Fan des spritzigen Moselrieslings. Die Nähe zum Weinbau ist bereits durch das Arbeiten im Weinbaubetrieb seines Onkels in seiner Schulzeit während der Ferien entstanden. Durch Freundschaften zu aktiven Winzern der Region wurde die Beziehung zum Weinbau gefestigt. Für ihn spielt die Entwicklung der Region, der Erhalt des Terrassenweinbaues in  unserer einzigartigen Kulturlandschaft eine bedeutende Rolle.
 

Der neue Ehrenrazejung lebte sich schnell in die verschworene Gemeinschaft der Lehmer Razejunge ein. Dazu trug natürlich bei, dass er gut zuhören kann, sich aufgeschlossen gibt und sich in Gesprächsrunden locker und entspannt zeigt. Seine soziale Einstellung ist lobenswert. Für das neue Kinder- und Jugendprojekt der Lehmer Razejunge „Staunen, begreifen, verstehen“ war er gleich Feuer und Flamme. Speziell die Einbindung der jungen Generation durch die Razejunge in ihre umfangreichen Aktivitäten findet er als nachahmenswert. Ihn begeistert es, neue innovative Wege zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft der Terrassenmosel  zu gehen.

 

 

 

 

 


 

Michael Dötsch ist neuer Ehrenrazejung in Lehmen 2016

Kommunalbetreuer und Leiter der Region Rauschermühle - RWE Deutschland AG (links) hier mit Vorstandsmitglied Martin Kreckler (rechts)

Lehmen. Jedes Jahr ernennen die Lehmer Razejunge für die neue Weinsaison ihren Ehrenrazejung. Auf eines legt der aktive Verein, der sich der Förderung des traditionellen Terrassenweinbaus an der Untermosel verschrieben hat, dabei besonderen Wert: Ihr Weinregent muss auf ganz besondere Weise mit der Region verbunden sein, sich zum traditionellen Rieslinganbau bekennen und die Weinbaukultur der Terrassenmosel fördern.

Einer, der diese Voraussetzungen erfüllt, ist Michael Dötsch, bei RWE Kommunalbetreuer und Leiter der Region Rauschermühle. Er ist darüber hinaus einer der beiden Geschäftsführer der Netzgesellschaft Maifeld, deren Anteilseigner die Verbandsgemeinde Maifeld und RWE sind. Aus Sicht der Lehmer Razejunge ist Michael Dötsch ein würdiger Nachfolger für Gerd Knebel, Geschäftsführer der Weinbauverbände Mosel und Mittelrhein, Ehrenrazejung des vergangenen Jahres.

Michael Dötsch stammt aus Kobern-Gondorf. Der Sohn des ehemaligen Verbandsbürgermeisters und Ehrenrazejung Franz Dötsch lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen in der Gemeinde an der Untermosel. In seiner Freizeit betätigt sich der 48-jährige gerne sportlich. Zu seinen Hobbies zählen Fußballspielen, Skifahren und Wandern. Die Razejunge konnten sich beim offiziellen Besuch am 12. Mai in der RWE-Verwaltung in der Rauschermühle über die einschlägigen Kenntnisse und Hintergrundinformationen des Weinbaues an der Untermosel ihres neuen Ehrenrazejungen überzeugen. „Wir haben Michael Dötsch als offenen, ehrlichen und unkomplizierten Zeitgenossen kennengelernt. Er besitzt eine gute Kombinationsgabe, ist entschlussfreudig und direkt in der Ansprache“, betonte Dieter Möhring, 2.Vorsitzender der Lehmer Razejunge.

Michael Dötsch ist ein Liebhaber des Moselrieslings. Die Nähe zum Weinbau ist durch das Arbeiten im großelterlichen und elterlichen Weinbaubetrieb entstanden. Die Beziehung zum Weinbau wurde durch eine Facharbeit zur Weinvergärung in der Schule und die spätere Diplomarbeit im kaufmännischen Studium zur "Bildung des Qualitätsurteils über Wein" gefestigt. Aus seinem heutigen Tätigkeitsbereich heraus spielt für ihn in der Entwicklung der Region, der Erhalt des Terrassenweinbaues und der einzigartigen Kulturlandschaft eine bedeutende Rolle.

Der neue Ehrenrazejung lebte sich schnell in die verschworene Gemeinschaft der Lehmer Razejunge ein. Dazu trugen seine Unkompliziertheit und Offenheit bei. Für das neue Projekt der Lehmer Razejunge „Förderung der Artenvielfalt an der Terrassenmosel“ war er gleich Feuer und Flamme. Ihn begeistert es, neue Wege zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft der Terrassenmosel zu gehen. Speziell die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in das Projekt durch die Razejunge findet er als nachahmenswerte Generation übergreifende Aktivität.  

 

 

 

 


 

Gerd Knebel ist neuer Lehmer Ehrenrazejung in Lehmen 2015

Gerd Knebel Geschäftsführer der Weinbauverbände Mosel und Mittelrhein u.a. (mitte) hier mit Willi Unschuld (links) und Oberrazejung Ralf Menden (rechts)

Lehmer Razejunge zeigen enge Verbundenheit mit Winningen

Jedes Jahr ernennen die Lehmer Razejunge für die neue Weinsaison ihren Ehrenrazejung. Der Verein, der sich der Heimatpflege und Heimatkunde, des traditionellen Terrassenweinbaus der Untermosel verschrieben hat, legt besonderen Wert bei der Wahl ihres „Weinregenten“. Dabei stehen die Verbundenheit mit der Region, Bekenntnis zum traditionellen Rieslinganbau und Förderung der Weinbaukultur in unserer einmaligen Weinkulturlandschaft der Terrassenmosel im Vordergrund.

Mit dem 59-jährigen Dipl. Ingenieur des Weinbaus und der Önologie, Gerd Knebel, Geschäftsführer der Weinbauverbände Mosel und Mittelrhein, gleichzeitig Alleinredakteur der "DWZ" (Der Winzerzeitschrift), haben die Razejunge einen würdigen Nachfolger für Herbert Hürter, Filialleiter der KSK Mayen, gefunden. Der gebürtigen Winninger hat sich mit Haut und Haar dem Weinbau verschrieben. In seiner knapp bemessenen Freizeit liest er gerne. Hier stehen Reisen und natürlich alles was im Zusammenhang mit und um den Wein zu tun hat im Mittelpunkt. Darüber hinaus engagiert er sich im Vorstand der Winninger Jungwinzer- und Schröterzunft mit der die Lehmer Razejunge seit Jahren freundschaftlich verbunden sind.

Die Razejunge konnten sich beim offiziellen Besuch am 07. April in Winningen, im Elternhaus Gerd Knebels über das ausgezeichnete Fachwissen, die einschlägigen Kenntnisse sowie der Hintergrundinformationen des Weinbaus an der Terrassenmosel ihres neuen Ehrenrazejungen überzeugen. Der gestandene Weinbauexperte, den Lehmenern noch bestens als "harter Knochen" beim Fußballspiel aus seinen besten Sportlerzeiten bekannt, kennt sich mit dem "Misten" bestens aus. Musste er doch in seiner Jugend diese schweißtreibenden Arbeit noch selbst im Wingert ausführen. "Wann wird dann bei Euch im Razejungewingert wieder Mist getragen?" war einer seiner ersten Fragen an die Delegation der Lehmer Razejungen. Die traditionelle Arbeit der Razejunge, Stallmist zum Düngen mit der Raz in den Weinberg zu tragen, ist ihm noch bestens bekannt. Bereits 1784 wurden die Razejungen als Mistträger zur Düngung der kirchlichen Wingerte der Oberpfarrkirche zu Lehmen urkundlich erwähnt. Damit sich der neue Ehrenrazejung schnell in die verschworene Gemeinschaft der Lehmer Razejunge einleben kann, überreichte Oberrazejung Ralf Menden einige auserlesene Rieslingtropfen aus dem Razejungewingert in der Lehmener Würzlay. Dieter Möhring schenkte Gerd Knebel eine Kopie des Auszuges aus dem Kirchbuch in dem die Razejunge zum ersten Male erwähnt wurden. Am 27. Juni richten die Lehmer Razejunge ihre beliebte Weinprobe zur Eröffnung des Lehmener Weinfestes aus. In diesem Jahr, dem 1150. Geburtstag von Lehmen, unter dem Motto „Sanus per vinum - gesund durch Wein?." Dr. Karl Graf zu Eltz wird die außergewöhnliche Weinprobe moderieren. Die Lehmer Razejungen freuen sich wieder auf den zahlreichen Besuch von Liebhabern und Kennern hervorragender Rieslingweine unserer Moselregion.